Rien ne va plus, nichts geht mehr, morgen Nacht sind die Oscars – und in diesem Jahr habe ich einen neuen Rekord geschafft, was das Anschauen der nominierten Filmen anbelangt: Mir fehlen gerade mal fünf Stück, die in irgendeiner Form nominiert sind – darunter zwei, die „nur“ in der Kategorie „Bester Song“ dabei sind. Die anderen drei lauten Song of the Sea, Still Alice und (leider) American Sniper. Aber davon abgesehen standen diesmal sogar alle Dokumentarkurzfilme für Normalsterbliche wie mich zur Verfügung, die mit ihren beiden Füßen in Deutschland geblieben sind. Und bevor einer fragt: Ja, alles in legaler Form… iTunes, Vimeo und Netflix machen es möglich.
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Oscar-Analyse: Bester Kurzfilm
iTunes sei dank konnte ich mir nun zum siebten Mal problemlos wie legal sämtliche Oscar nominierten Kurzfilme anschauen – etwas, was ich jedem Filmliebhaber nur ans Herz legen kann. Denn hier bekommt der Zuschauer komprimierte Kleinode zu Gesicht, die frei von Hype oder dergleichen sind.
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Oscar-Analyse: Beste Regie
Beste Regie ist die wichtigste Auszeichnung abseits Bester Film. Warum? Weil hier der Mann oder die Frau honoriert wird, die hinter der eigentlichen Ausführung steckt. Oft gehen beide Preise Hand in Hand und werden an den gleichen Film vergeben – doch manchmal gibt es eben diesen feinen, kleinen Unterschied, der einen sogenannten „Split“ rechtfertigt.
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BAFTA 2014/2015: Gewinner
Just schrieb die gesamte Oscar-Watcher-Szene die Grabesrede für Boyhood und die Siegesbekundungen für Birdman, da schalten sich die Briten ein und drehen den Spieß gleich noch mal um.
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DGA 2014/2015 Gewinner
Aus, aus und vorbei: Birdman wird bei den Oscars ganz groß abräumen. Nachdem der Film bereits den Producer Guild Award und das Ensemble beim Screen Actor Guild Award gewann, hat nun Alejandro Gonzalez Inarritu auch den Director Guild Award eingeheimst. Das sind allesamt drei sehr wichtige Preise, die genau wie die Oscars selbst innerhalb der Industrie vergeben werden. Und bezüglich “Best Picture“ gab es in der Vergangenheit nur einen einzigen Fall (!), wo diese Kombination nicht zum Erfolg führte: Ron Howards Apollo 13.
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Birdman
Shakespeare sagte einmal, die Welt sei eine große Bühne und wir wären alle Spieler. Demnach wäre doch alles nur ein Spiel, eine Szene, eine Inszenierung. Doch wenn das wahr ist: Wozu gibt es dann das Kino, das Theater und vor allem… Schau-Spieler?
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Oscar-Analyse: Bester Dokumentarfilm
Vorweg: In Punkto Dokumentarfilmen bin ich alles andere als ein Experte. Ein Großteil derer, die ich gesehen habe, ist Oscar nominiert – und kaum einer davon älter als zehn Jahre. Gleichwohl habe ich es diesmal noch nie so früh geschafft, das diesjährige Nominierungsquintett zu Gesicht zu bekommen.
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The Imitation Game
Ist das Leben gerecht? Ich gehöre zu den Gutmenschen, die das liebend gerne wahr haben wollen – und doch im tiefsten Inneren wissen, dass dem leider nicht so ist. Und deshalb ertrage ich Ungerechtigkeiten nur schwer, egal ob sie mir oder anderen widerfahren.
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Producer Guild Award 2014/2015: Und plötzlich haben wir ein Rennen…
Oscar-Watcher sind ein lustiges Völkchen: Sie klammern sich so verbissen an Statistiken und alte Erfahrungen, dass sie gerade deswegen so gerne oft daneben liegen. Gestern Nacht wurde der Producer Guild Award vergeben, einer der wichtigsten Indikatoren für die anstehende Oscar-Verleihung.
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Oscar 2014/2015: Nominierungen
– LEGO Movie NICHT für animierter Film nominiert!
– Foxcatcher erstaunlich stark (siehe Regie und Drehbuch), aber nicht für Bester Film nominiert!
– 8 Filme für Bester Film nominiert.
– Birdman und The Grand Budapest Hotel führen Anzahl der Nominierungen an (jeweils 9). The Imitation Game mit 8 dicht dahinter.
– Birdman verpasst Nominierung für den Besten Filmschnitt.
– Gone Girl abseits von Bester Hauptdarstellerin komplett raus.
– Hobbit verpasst Nominierung für die besten visuellen Effekte.
– Tim Burtons Big Eyes komplett raus.
– Selma nur zwei Nominierungen, aber immerhin eine für Bester Film.Continue reading Post ID 999