• Category Archives Awards
  • Green Book

    2012 entbrannte rund um Steven Spielbergs Film Lincoln ein kleines Skandälchen, weil er nicht der Wahrheit entspräche. Tony Kushner habe sich erdreistet und während der entscheidenden Szene zur Abschaffung der Sklaverei zwei Stimmen gezielt vertauscht, einfach um es spannender zu machen. Letztes Jahr wiederum gab es Kritiken gegenüber The Shape of Water, denn Guillermo Del Toro habe frech bei Jean Pierre-Jeunet Delicatessen geklaut. Sprich: Alle Filme sind scheiße und verlogen. Continue reading  Post ID 6579


  • Wanted: Best Picture Frontrunner

    Die Welt der Award-Shows ist im Aufruhr. Die Zuschauerzahlen schwinden, mutmaßlich durch die Zweiteilung Amerikas. Sprich: Der Standard-Trump-Anhänger traut Hollywood & Co. nicht mehr. Daraus resultieren abenteuerliche Ideen, um mit falschen Mitteln dagegen zu steuern. So wollte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences einen Best-Popular-Picture-Award einführen. Schauder.
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  • Emmy Tippschein 2017/18

    Wer hat noch nicht, wer will noch mal: Der Emmy dürfte der am häufigsten vergebene Preis der Film- und Fernsehbranche sein. Nicht nur, dass bereits am letzten Wochenende 95 Kategorien (!) ausgezeichnet wurden: Am heutigen Abend sind die „großen“ an der Reihe. Und weil ich völlig bekloppt bin, habe ich mir erneut das gesamte nominierte Material reingezogen. Fast, jedenfalls – denn in dieser Saison waren die Nominierung derart übelst verteilt, weshalb die oder andere Folge aus Zeitgründen links liegen blieb. Die betreffenden Serien und ihre Nominierungen habe ich in meinen Rankings mit einem Sternchen markiert.

    Vorhang auf für…
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  • Quo vadis, Oscar?

    Eigentlich kann ich mir diesen Blogeintrag sparen – es wird eh niemand wirklich interessieren. Es geht nämlich um die Oscars und deren mutmaßlich einschneidenden Veränderungen, die heute vom “Board of Governors” beschlossen wurden. Sie sollen gegen die „schwindenden“ Zuschauerzahlen der letzten Jahre entgegen steuern. Doch genau wie alle zuvor getroffenen Veränderungen dieser Art, reagiert man einfach auf unkontrollierbare Trends. Und diesmal läuft man ernsthaft Gefahr, eigentlich funktionierende Mechanismen zu zerstören.

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  • Oscar-Gewinner 2017/18

    – The Shape of Water gewinnt Bester Film, Beste Regie, Beste Musik und Bestes Produktionsdesign – damit ist sowohl der Fluch bezüglich des Screen-Actor-Ensemble gebrochen als auch nach dreizehn Jahren ein Sieger gekürt, dessen zentrale Figur von einer Frau gespielt wird.
    – Beste Nachricht des Abends: Jordan Peele & Roger A. Deakins sind Oscar-Gewinner!
    – Three Billboard Outside Ebbing, Missouri gewinnt “nur” Hauptdarstellerin & Nebendarsteller.
    – James Ivory ist der älteste Gewinner eines (nicht Ehren-)Oscars.
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  • Oscar-Tippschein 2017/18

    Bester Film

    three_billboardsIn einem gewöhnlichen Jahr sind die Zeichen klar gesetzt. Im Normalfall gibt es einen klaren Favoriten und einen, vielleicht zwei Verfolger. Doch glaubt man den Oscarbloggern, dann ist 2017 kein gewöhnliches Filmjahr. Demzufolge geistern selbst Stunden vor der Verleihung fünf Titel durch das Internet, die ernsthaft gewinnen könnten: Lady Bird, Get Out, Dunkirk, The Shape of Water und Three Billboards Outside Ebbing, Missouri.

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  • The Shape of Water

    Pan’s Laybrinth ist meines Erachtens einer der besten Filme, über die ich mich je aufgeregt habe. Auf der einen Seite erzählt er diese wundervolle Mixtur aus harter Realität und verträumter Parabel, wunderschön gefilmt, herrlich geschrieben und mit einem Ende, das mich emotional fertig macht. Auf der anderen Seite zeigt Regisseur Guillermo Del Toro in einer Szene, wie der Antagonist einem unschuldigen Mann die Nase zertrümmert – mit all seinen blutigen Details. Selten habe ich mich so sehr über eine Szene beschwert, weil sie aufgrund ihrer überzogenen Gewaltdarstellung nicht passt.

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  • Dunkirk

    Wenn es um englischsprachige Filme geht, dann gibt es drei große Bewertungsgruppen: das Publikum, die Kritiker und die Industrie. Das erste sind die Kinogänger und IMDB-Besucher, zwischen denen sich schnell Fanblöcke bilden. Das zweite sind die Schreiber und Pseudo-Intellektuellen (wozu auch ich gehöre ;), deren Meinung aufgrund ihres Erfahrungsschatzes und ihrem Zwang, alles zu Tode analysieren zu wollen, geprägt ist. Und das dritte sind die Filmschaffenden persönlich, zu denen auch die Oscar-Jury gehört.

    Das Faszinierende an dieser Struktur: Selten stimmen die Meinungen überein. Und es ist sehr auffällig, dass der Lieblingsfilm eines bestimmten Regisseurs bei den einen oft der am meisten “verhasste” bei den anderen ist.

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