{"id":7764,"date":"2024-10-25T01:17:01","date_gmt":"2024-10-24T23:17:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=7764"},"modified":"2024-10-25T01:21:23","modified_gmt":"2024-10-24T23:21:23","slug":"cooking-mama-ds-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=7764","title":{"rendered":"Cooking Mama (DS) \u2013 Review"},"content":{"rendered":"\n<p>System: Nintendo DS<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Selbst im hohen Alter bleibt uns die Erinnerung an Mamas Kochk\u00fcnste, weshalb OfficeCreate kaum einen niedlicheren Namen als \u2019Cooking Mama\u2019 f\u00fcr ihr eigenwilliges Werk h\u00e4tte w\u00e4hlen k\u00f6nnen. Das Konzept h\u00f6rt sich \u00e4hnlich putzig an, denn Geschicklichkeitsspiele rund um die Kunst des Kochens gibt es nicht allzu viele und erst recht keine au\u00dferhalb Japans. Die Frage ist: Steckt dahinter mehr als nur eine neckische Spielidee?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Ore no Ryori<\/h1>\n\n\n\n<p>Nein, die \u00dcberschrift ist kein Tippfehler, sondern der Name eines inzwischen acht Jahre alten PSOne-Spieles. In einer Mischung aus kochen und G\u00e4ste bedienen, simulierte das Programm auf simple Weise den Stress eines Restaurantbesitzers. In \u2019Cooking Mama\u2019, welches sich sichtlich an dem leider nur in Japan erschienenen Klassiker orientiert, wird hingegen \u201cnur\u201c gekocht. Satte 76 Gerichte, inklusive diverser Variationen, warten nur darauf, angerichtet zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kochen light<\/h1>\n\n\n\n<p>Allerdings sollte niemand eine ernsthafte Simulation erwarten, sondern vielmehr eine Ansammlung kleiner Mini-Spiele. Beispielsweise schneidet ihr Zwiebeln, in dem ihr den Stylus mehrmals senkrecht \u00fcber den Bildschirm zieht. Eier schlagt ihr behutsam wie bestimmt gegen eine Schale. Salat wascht ihr mittels schneller Kreisbewegungen. Nach jedem Mini-Spiel wird euch gleich gesagt, wie gut ihr gearbeitet habt. Leider sind die Grenzen f\u00fcr ein nicht \u00fcberbietbares \u201cSehr Gut\u201c extrem niedrig angesetzt. Allen voran ist das korrekte Schneiden viel zu leicht designt, weil falsche Bewegungen schlichtweg ignoriert werden: Hauptsache, ihr habt die \u201crichtigen\u201c in der vorgegebenen Zeit hingekriegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kommt, dass einige der Mini-Spiele mit der Kunst des Kochens rein gar nichts zu tun haben. So m\u00fcsst ihr ab und an Zutaten in der richtigen Reihenfolge in eine Sch\u00fcssel geben. Die Reihenfolge hierbei wird immer neu per Zufallsgenerator bestimmt und anhand einer verschwommenen Grafik angedeutet. \u00c4hnlich unmotiviert ist das Braten oder Schmoren, wo ihr einer Ansammlung von \u00f6den Befehlen folgt. Das mit gro\u00dfem Abstand l\u00e4cherlichste Mini-Spiel ist nebenbei erw\u00e4hnt das Einstellen der Mikrowelle: Ihr m\u00fcsst einfach nur die stets vorgegebene Zeit auf dem grafisch dargestellten Tastenfeld eintippen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Auf Dauer zu wenig \u201cW\u00fcrze\u201c<\/h1>\n\n\n\n<p>Nur wenige der Spiele sind wirklich herausfordernd und diese dann auch nur deshalb, weil ihr nicht vollst\u00e4ndig erkl\u00e4rt bekommt, wie sie richtig funktionieren. Habt ihr euch an die Schlichtheit des Konzeptes gew\u00f6hnt, macht \u2019Cooking Mama\u2019 trotz alledem f\u00fcr ein bis zwei Stunden Spa\u00df. Solange h\u00e4lt n\u00e4mlich der Abwechslungsreichtum, doch sp\u00e4testens beim zwanzigsten Rezept geht die Motivationskurve wieder nach unten. Dann stellt ihr n\u00e4mlich fest, dass sich die Mini-Spiele viel zu h\u00e4ufig wiederholen und in der Tat nicht schwerer werden.<\/p>\n\n\n\n<p>So mancher mag jetzt behaupten, dass auch das genannte \u2019Ore No Ryori\u2019 oder andere Mini-Spielesammlungen, wie \u2019WarioWare Smooth Moves\u2019, nicht mehr Spieltiefe bieten. Allerdings besitzen diese beiden Beispiele etwas, was \u2019Cooking Mama\u2019 fehlt: Geschwindigkeit. Alle drei Spiele leben von einfachen Steuerungsmechanismen, doch in \u2019Ore no Ryori\u2019 sowie \u2019WarioWare\u2019 kommt der entscheidende Hektik-Faktor hinzu. Der Kniff liegt dort beim schnellen Reagieren, welche Art von Mini-Spiel ihr als n\u00e4chstes vorgesetzt und absolvieren sollt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Joker verspielt \u2019Cooking Mama\u2019 v\u00f6llig, weil hier nach jeder Phase eine Pause mit Punkterechnung, Zwischenmen\u00fc und Kurzerkl\u00e4rung der folgenden Phase den ganzen Spielfluss bremst. Das die Pr\u00e4sentation keine B\u00e4ume ausreist, ist hingegen weniger schlimm: Hier paart sich eine schlichte, wie passende Comic-Grafik mit einer seichten Dudelmusik, welche immerhin nicht nervt.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h1>\n\n\n\n<p>\u2019Cooking Mama\u2019 sieht auf den ersten Blick witziger aus, als es letztendlich ist. Die Idee wird durch ein viel zu simples Spieldesign verw\u00fcrzt und die st\u00e4ndigen Unterbrechungen nerven. Mangels Alternativen f\u00fcr Kochfreunde bedingt empfehlenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Spielspa\u00df: 67%<\/p>\n\n\n\n<p>Artikel-Link: Nicht ver\u00f6ffentlicht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>System: Nintendo DS Selbst im hohen Alter bleibt uns die Erinnerung an Mamas Kochk\u00fcnste, weshalb OfficeCreate kaum einen niedlicheren Namen als \u2019Cooking Mama\u2019 f\u00fcr ihr eigenwilliges Werk h\u00e4tte w\u00e4hlen k\u00f6nnen. 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