{"id":7756,"date":"2024-10-25T01:14:13","date_gmt":"2024-10-24T23:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=7756"},"modified":"2024-10-25T01:28:51","modified_gmt":"2024-10-24T23:28:51","slug":"alien-vs-predator-survival-of-the-fittest-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=7756","title":{"rendered":"Alien vs. Predator: Survival of the Fittest \u2013 Review"},"content":{"rendered":"\n<p>System: PlayStation Portable<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein paar der vielen \u2019Alien vs. Predator\u2019-Spiele der Vergangenheit waren gar nicht mal schlecht. Speziell die beiden Ego-Shooter f\u00fcr PC und jener f\u00fcr die brutal gefloppte \u201cAtari Jaguar\u201c-Konsole hatten durchaus ihre Fans. Eine Besonderheit dieser Spiele war die M\u00f6glichkeit entweder als Mensch, als Alien oder als Predator durch die Levels zu pirschen. Das neue \u2019Alien vs. Predator\u2019 f\u00fcr den PSP wird wohl kaum den selben Geheimtipp-Status erlangen, wie seine Vorl\u00e4ufer. Nicht nur, dass ihr euch mit dem Spielen des Predators begn\u00fcgen m\u00fcsst, auch das Level-Design ist \u00fcberaus einfallslos.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Shooter, welche die Welt nicht braucht<\/h1>\n\n\n\n<p>Dabei macht das Spiel gar keinen schlechten Ersteindruck, denn die Grafik sieht sch\u00f6n bunt und halbwegs detailliert aus. Aus der Third Person Perspektive steuert ihr euren Predator durch insgesamt f\u00fcnfzehn Levels, wobei ihr dank eines einfachen Drei-Wege-Systems nicht alle davon spielen m\u00fcsst, um den Abspann zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl ihr euch durch Stra\u00dfen, diverse Geb\u00e4ude, den Untergrund oder Landschaftsbereiche k\u00e4mpft, spielt sich jeder Level gleich. Abseits des simplen \u201cT\u00f6te Gegner und finde den Levelausgang\u201c-Prinzips, m\u00fcsst ihr euch allenfalls um ein paar triviale Missionsziele k\u00fcmmern. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise das Zerst\u00f6ren von Predator-Technologie, damit diese nicht in falsche H\u00e4nde ger\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Spielelemente, welche die Welt nicht braucht<\/h1>\n\n\n\n<p>Grob gesehen gibt es zwei Gegnertypen: Aliens und menschliche Soldaten. Erstere sind ganz klar in der \u00dcberzahl und bek\u00e4mpfen euch durchweg mit ihren Klauen. Entsprechend h\u00e4ufig nutzt ihr selber den Nahkampf, nicht zuletzt weil das Zielen mit s\u00e4mtlichen Fernwaffen viel zu umst\u00e4ndlich ist. Wenn ihr einfach so feuert, dann fliegt der Schuss in fast allen F\u00e4llen \u00fcber alle Aliens dieser Welt hinweg. Wenn ihr in die alternative Ego-Perspektive schaltet, k\u00f6nnt ihr zwar eure Gegner gezielt anvisieren, jedoch dauert dies viel zu lang und eure Bewegungsfreiheit ist massiv eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst wenn das Schie\u00dfen leichter von der Hand gehen w\u00fcrde, m\u00fcsstet ihr es kaum nutzen. Der Nahkampf ist so oder so die effektivste Verteidigungsm\u00f6glichkeit, welche euch zur Verf\u00fcgung steht. Somit wird das Spiel schnell \u00f6de, weil es schlichtweg an Herausforderungen mangelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Features, wie die anschaltbare W\u00e4rmesicht oder die Unsichtbarkeits-Option, verkommen zum reinen Selbstzweck. Dank einer stets einsetzbaren Regenerationsf\u00e4higkeit ist es obendrein nahezu unm\u00f6glich zu sterben. Genau genommen konnten wir das Spiel fast ohne Lebensverlust und innerhalb weniger Stunden durchgespielt.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Punkte, welche die Welt nicht braucht<\/h1>\n\n\n\n<p>Ein Wertungssystem versucht verzweifelt die Spielbalance zu retten und verkommt ebenfalls zum nutzlosen Beiwerk. Ihr bekommt Punkte, wenn ihr t\u00f6tet und einen kleinen Extrabonus, wenn ihr euer Opfer zuvor \u00fcber die Egoperspektive anvisiert. Des Weiteren wird das Heilen bestraft, allerdings verliert ihr dabei so wenig Punkte, dass kaum von einer echten Bestrafung die Rede sein kann. Richtig d\u00e4mlich: Ob ihr in sichtbarer oder unsichtbarer Form t\u00f6tet, ist f\u00fcr die Endwertung vollkommen egal.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht mal die Steuerung macht Sinn, denn obwohl ihr nur zwei Waffen gleichzeitig pro Mission mitnehmen d\u00fcrft, m\u00fcsst ihr umst\u00e4ndlich zwischen diesen hin- und herschalten, anstatt dass ihr einfach zwei Feuerkn\u00f6pfe zur Verf\u00fcgung h\u00e4ttet. Dazu gesellt sich eine bemerkenswert belanglose Story und eine unrealistisch wirkende Spielwelt, in der beispielsweise abgebr\u00f6ckelte Teile des Predator-Raumschiffs mitten im Hallenbad eines v\u00f6llig intakt ausschauenden Schulgel\u00e4ndes liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gibt es noch etwas Gutes zu vermelden? Neben der ganz netten, aber leider auch nicht ruckelfreien Grafik, hat sich Rebellion wenigstens bei der Musik ein klein wenig M\u00fche gegeben. Zudem sorgt die grundlegende Shooter-Spielmechanik in den ersten zwei bis drei Levels f\u00fcr einen milden Spa\u00dffaktor. Aber schnell stellt sich Langweile an, woran auch der zus\u00e4tzliche Skimirsh- und der Multiplayer-Modus f\u00fcr zwei Spieler nur wenig \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h1>\n\n\n\n<p>Auch wenn es auf dem PSP nicht gerade vor Ego-Shootern spr\u00fcht: \u2019Alien vs. Predator\u2019 ist derma\u00dfen einfallslos designt und viele der Konzeptelemente sind aufgrund des niedrigen Schwierigkeitsgrades v\u00f6llig unn\u00fctz, dass nur absolute Serienfans sich den Kauf \u00fcberlegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Spielspa\u00df: 40%<\/p>\n\n\n\n<p>Artikel-Link: Nicht ver\u00f6ffentlicht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>System: PlayStation Portable Ein paar der vielen \u2019Alien vs. Predator\u2019-Spiele der Vergangenheit waren gar nicht mal schlecht. Speziell die beiden Ego-Shooter f\u00fcr PC und jener f\u00fcr die brutal gefloppte \u201cAtari Jaguar\u201c-Konsole hatten durchaus ihre Fans. 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