{"id":6540,"date":"2019-01-07T08:35:38","date_gmt":"2019-01-07T06:35:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=6540"},"modified":"2019-01-21T07:01:27","modified_gmt":"2019-01-21T05:01:27","slug":"wanted-best-picture-frontrunner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=6540","title":{"rendered":"Wanted: Best Picture Frontrunner"},"content":{"rendered":"<p>Die Welt der Award-Shows ist im Aufruhr. Die Zuschauerzahlen schwinden, mutma\u00dflich durch die Zweiteilung Amerikas. Sprich: Der Standard-Trump-Anh\u00e4nger traut Hollywood &amp; Co. nicht mehr. Daraus resultieren abenteuerliche Ideen, um mit falschen Mitteln dagegen zu steuern. So wollte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences einen Best-Popular-Picture-Award einf\u00fchren. Schauder.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Das wird wohl jetzt nicht mehr passieren. Denn die Award-Shows treiben gerade auf eine Kehrtwende hin, die vor allem gegen Kritiker und Liebhabern von Artsy-Filmen \u00e4tzt. Der j\u00fcngste Beweis: die Golden Globes, die just in dieser Nacht Green Book als Beste Kom\u00f6die und Bohemian Rhapsody als Bestes Drama ausgezeichnet haben.<\/p>\n<p>Doch der Reihe nach&#8230; und erst einmal ein Disclaimer: Die meisten Filme, um die es sich in diesem Blogeintrag dreht, habe ich noch nicht gesehen. Ich m\u00f6chte also weder den einen noch den anderen pers\u00f6nlich verurteilen. Aber es sind bereits jetzt so viele ungew\u00f6hnliche Dinge passiert, die nicht \u201enormal\u201c sind \u2013 und dar\u00fcber lohnt es sich doch zu schreiben, oder?<\/p>\n<p>In einem \u201enormalen\u201c Jahr w\u00fcrde der diesj\u00e4hrige Best-Picture-Sieger bereits feststehen: A Star is Born. Ich meine: Bradley Cooper, ein Schauspieler wird zum Regisseur und liefert ein durchweg gefeiertes Drama-Musical ab. Klar, es ist ein Remake \u2013 doch die Faszination \u00fcber die Umsetzung ist breit gef\u00e4chert. Und Oscar liebt diese Robert Redford, Mel Gibson, Kevin Costner Masche. Richtig? Bl\u00f6d nur, wenn trotz Lady-Gaga-Glamour bei den Globes nur ein mickriger Preis f\u00fcr den besten Song abf\u00e4llt.<\/p>\n<p>In einem \u201enormalen\u201c Jahr w\u00fcrde der diesj\u00e4hrige Best-Picture-Sieger bereits feststehen: Green Book. Also wirklich: Driving Miss Daisy, nur umgedreht&#8230; mit einem schwarzen Konzertpianisten, der von einem wei\u00dfen, bulligen T\u00fcrsteher kutschiert wird \u2013 was soll da schief gehen? Verpackt in eine leicht verdauliche Kom\u00f6die, mit ernsten Untert\u00f6nen? Und auch noch in einem Jahr, wo Spike Lee einen tollen Film wie BlackKklansman rausbringt, den die Academy dann wieder \u00e1 la Do the Right Thing ignorieren kann? Geschichte wiederholt sich doch&#8230; sagt man mir jedenfalls immer wieder.<\/p>\n<p>Da liegt jedenfalls bereits das erste Paradoxon dieser Saison begraben: Wir haben ZWEI altbekannte Oscar-Szenarien, die so noch nie aufeinander geprallt sind. Wer steigt am Ende als Sieger hervor?<\/p>\n<p>Der tragische Verlust des Best-Picture-Oscars von La La Land hat jedoch etwas anderes gezeigt: Die Academy hat sich ver\u00e4ndert. Sie ist vielschichtiger geworden \u2013 mehr Frauen, mehr Farbige, mehr Nicht-Amerikaner. Der Sieg von Moonlight oder auch drei Jahre zuvor von 12 Years a Slave deutet daraufhin, dass die Academy gerne mal den gleichen Geschmack hat wie die Welt der Kritiker.<\/p>\n<p>Demnach m\u00fcsste es doch Roma machen, Alfonso Cuarons hochgefeierte Hommage an sein Kinderm\u00e4dchen. Pers\u00f6nlich bis zum geht nicht mehr, komplett in Schwarz-Wei\u00df, Kameraeinstellungen um Sterben sch\u00f6n. Aber kann wirklich ein fremdsprachiger Film Best Picture kriegen? In diesem speziellen Fall h\u00e4tte ich ohne mit der Wimper zu zucken gesagt: Ja! Roma w\u00e4re perfekt!! Besser als Ang Lees Tiger &amp; Dragon, der anno 2000 verdammt nah dran war!!!<\/p>\n<p>Und dann kommt das Ding auf Netflix&#8230; und ja: Es wird einige Oscar-W\u00e4hler geben, die den Film genau aus diesem Grunde aus Prinzip nicht w\u00e4hlen werden. Sie werden ihn wohl nicht mal platzieren. Weil Roma aus ihrer Sicht ein TV-Film ist und zu den Emmys geh\u00f6rt. Immerhin hat er bei den Globes das n\u00f6tigstes geschafft und Best Director sowie Best Foreign Language Film ergattert. F\u00fcr Best Drama durfte er nicht nominiert werden.<\/p>\n<p>Die Kombination aus 12 Years a Slave und Moonlight ist f\u00fcr eine weitere Analyse gut: Filme mit und von Afroamerikanern haben Hochkonjunktur. Das auch genau zum richtigen Zeitpunkt, denn es kommen derzeit einige Meisterwerke heraus. Ava DuVernays Selma war ebenso ein Kandidat, f\u00fcr den Paramount aus v\u00f6llig unverst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden keine Kampagne betrieben hat und der trotzdem wie durch ein Wunder f\u00fcr Best Picture nominiert war.<\/p>\n<p>Also macht es dann BlackKklansman? Gerade was den Preis des besten Regisseurs anbelangt, so liebt die Academy doch \u201eGeschichten\u201c &#8211; wie jene von Kathryn Bigelow als erste siegende Frau f\u00fcr The Hurt Locker oder Martin Scorseses mega-\u00fcberf\u00e4llige Auszeichnung f\u00fcr The Departed.<\/p>\n<p>Nur wo ist die Geschichte f\u00fcr Spike Lee? Herr Gott, wo war sie letztes Jahr f\u00fcr Jordan Peele?? Oder davor f\u00fcr Barry Jenkins??? Steve McQueen???? Warum bekommt kein Afroamerikaner seine Oscar-Geschichte, die ihn sicher zum Sieg f\u00fchrt?<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr BlackKklansman ist jenes, das ich zu Beginn des Blogeintrags angesprochen habe: Der Academy laufen die Zuschauer weg. Und deshalb WERDEN sie erstmals einen Superheldenfilm nominieren. Black Panther. Wenn ihr mich fragt: V\u00d6LLIG ZURECHT! Nicht, weil er deutlich besser ist als The Dark Knight. Oder Superman. Oder Avengers. Oder Tim Burtons Batman. Nein: Einfach weil diese genannten Filme es in meinen Augen auch verdient gehabt h\u00e4tten und die Academy diese Vers\u00e4umnisse endlich mal eingestehen soll, anstatt st\u00e4ndig den immer gleichen Fehler zu wiederholen!<\/p>\n<p>Die Frage ist vielmehr: W\u00fcrde Black Panther auch mit dem alten Verfahren nominiert werden, als es f\u00fcnf feste Pl\u00e4tze f\u00fcr Best Picture gab? Erstaunlicherweise ja, denn: Das Ding hat eine Golden Globe Nominierung f\u00fcr das Beste Drama erhalten, obwohl es dort keine Regel\u00e4nderungen gab und die anderen von mir genannten Filme ebenfalls kaltl\u00e4chelnd ignoriert wurden.<\/p>\n<p>Obendrein sackte Black Panther eine Nominierung f\u00fcr das beste Schauspieler-Ensemble bei der Screen Actor Gilde ein. Vor Green Book! Vor The Favourite!! Also Filme, die von ihren Schauspielern leben \u2013 und das nicht zu knapp! Das Ensemble von Black Panther ist laut der Screen Actor Gilde BESSER als Christian Bale, Amy Adams, Sam Rockwell und Steve Carell in Vice!!! DAS ist ein Ausrufezeichen, das kann kein Edding so dick markieren.<\/p>\n<p>Und trotzdem \u2013 Regisseur Ryan Coogler ist bislang nirgends zu sehen. Morgen k\u00f6nnte er bei der Director Gilde nominiert werden. Ich dr\u00fccke ihm wirklich die Daumen, weil er mit seinem erstaunlich unauff\u00e4lligen Stil genau den richtigen Ton getroffen hat \u2013 weshalb Black Panther nebenbei erw\u00e4hnt mein zweitliebster Superheldenfilm ist. Warum zum Geier aber wird er von allen Vereinigungen, die den Film bis zum geht nicht mehr umarmen, brutalst ignoriert?<\/p>\n<p>Ich habe da so eine Theorie&#8230; und die gef\u00e4llt mir ganz und gar nicht. Black Panther wird nicht nominiert, weil die Academy oder die Globes oder der Critic Choice Award oder die Gilden aus ihren vergangenen Fehlern gelernt haben. Nein: Er wird nominiert, weil ihnen die Felle weg schwimmen. Weil sie denken: Wenn wir solche Filme nominieren, dann m\u00f6gen uns die Kinobesucher wieder.<\/p>\n<p>Und damit kommen wir zur eigentlichen Wahnsinnsstory, die ich bereits zu Beginn angerissen habe und Grud f\u00fcr mein heutiges Geschreibsel ist: Bohemian Rhapsody. Nochmal zur Erinnerung: Ich habe den Film bislang nicht gesehen. Aber inzwischen f\u00e4hrt meine Erwartungshaltung Achterbahn wie nirgends zuvor. Ich erwarte irgendetwas zwischen 1 und 10 Punkten.<\/p>\n<p>Ich gebe zu: Pers\u00f6nlich hab ich den Film anfangs nicht besonders ernst genommen. Ein BioPic \u00fcber einen verstorbenen, beliebten Musiker halt \u2013 ja, o.k. Gibt es Hunderttausende. Werden immer fr\u00fch als Award-Lieblinge gehandelt und gehen meist fr\u00fch baden. Selbst letztlich hochgelobte wie Walk the Line purzeln am Ende unter ferner liefen.<\/p>\n<p>Dann der Regisseur: Bryan Singer. Wird ein paar Wochen vor Drehschluss rausgeschmissen. Soll mehrfach zu sp\u00e4t oder gar nicht mehr am Set erschienen sein, weshalb der Kameramann seine Arbeiten \u00fcbernehmen musste. Dazu kommt die R\u00fcckkehr von Anschuldigungen wegen Vergewaltigung von Minderj\u00e4hrigen, die direkt nach dem Weinstein-Debakel von einem weiteren Fall untermauert werden.<\/p>\n<p>Es ist fast schon ein Wunder, dass der Film letztlich erschienen ist \u2013 und nach den Richtlinien der Director Gilde nur einen Regisseurnamen tragen darf, der da ist: Bryan Singer.<\/p>\n<p>Das Resultat wird von den Kritikern nahezu vernichtet \u2013 jedenfalls f\u00fcr die Ambitionen, die dahinter stecken. Rami Maleks Darstellung als Freddie Mercury wird noch universell gefeiert \u2013 aber der Film selbst sei allenfalls durchwachsen. Vor allem Queens-Liebhaber nehmen s\u00e4mtliche Abweichungen von der Realit\u00e4t \u00fcbel, speziell was die Darstellung von Mercurys Sexualit\u00e4t und seiner HIV-Erkrankung anbelangt. Schnell kommen Ger\u00fcchte auf, dass die verbleibenden Band-Mitglieder ihre Finger im Spiel hatten und bewusst ein St\u00fcckchen Geschichte geradebiegen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Nun hege ich pers\u00f6nlich die Agenda: ein Film ist ein Film und keine Dokumentation. Wenn er f\u00fcr sich gesehen funktioniert, dann ist das o.k. Und im Prinzip haben es auch andere genau so gehandhabt, wenn man sich A Beautiful Mind, Braveheart oder Argo anschaut \u2013 allesamt fern jedweder Realit\u00e4t und doch Best-Picture-Gewinner. Aber im Fall von Bohemian Rhapsody klappen die Messer reihenweise auf. Jedenfalls bei den Kritikern.<\/p>\n<p>Der Kinobesucher hingegen ist fasziniert: Der Film ist trotz der negativen Vorzeichen ein echter Erfolg und schnellt auf IMDB schnell \u00fcber die wichtige 8.0-Marke. So weit ist das noch nichts ungew\u00f6hnliches, denn es gab schon immer solche Diskrepanzen \u2013 allerdings ist es mehr als bemerkenswert, dass nun pl\u00f6tzlich die ganzen Award-Shows die Seite wechseln.<\/p>\n<p>Der gemeine Oscar-Watcher hatte Bohemian Rhapsody sp\u00e4testens nach dem desastr\u00f6sen Metacritic-Schnitt von 49 von 100 Punkten abgeschrieben gehabt. Es gibt nur eine Best-Picture-Nominierung, die drunter liegt: Stephen Daldrys Extrem laut und unglaublich nah. Die kam buchst\u00e4blich aus dem Nichts, weil der Film \u00fcberall sonst v\u00f6llig leer ausging.<\/p>\n<p>Bohemian Rhapsody hingegen hat bislang einen Lauf, der an einen waschechten Favoriten erinnert: Eine Nominierung bei der Producer Gilde, genau wie Black Panther eine Nominierung f\u00fcr das Schauspieler-Ensemble bei der Screen Actor Gilde und jetzt eben dieser Gewinn als Bestes Drama bei den Golden Globes. Vor A Star is Born. Vor BlackKklansman. Vor Black Panther. Und vor If Beale Street Could Talk, dem gefeierten Nachfolge-Drama von Barry \u201eMoonlight\u201c Jenkins.<\/p>\n<p>Laut der Hollywood Foreign Press Association ist Bohemian Rhapsody besser als der klassische Oscar-Frontrunner, als das potenzielle Spike-Lee-Drama und als das Superhelden-Ph\u00e4nomen. Es ist ziemlich klar, dass Bryan Singer keine Nominierung als Regisseur f\u00fcr irgendetwas bekommt \u2013 aber w\u00e4re es m\u00f6glich, dass unter diesen Voraussetzungen der Film bei den Oscars siegt? \u00c0 la Argo? Oder noch besser: Wie Driving Miss Daisy?<\/p>\n<p>Ich glaube nicht wirklich dran \u2013 und m\u00fcsste ich heute tippen, dann w\u00fcrde ich ganz vorsichtig Richtung Green Book schielen, den immer noch viel zu viele Oscar-Watcher aufgrund seiner Leichtf\u00fc\u00dfigkeit untersch\u00e4tzen. Zum Gl\u00fcck ist dank Shape of Water dieser eine elendige Fluch weg: Ein Film \u201edarf\u201c jetzt auch ohne Screen-Actor-Ensemble-Nominierung gewinnen.<\/p>\n<p>Man darf nicht vergessen, dass die Meinungen zwischen der Academy und den Golden Globes stetig weiter auseinander driften. Aber das gerade hier A Star is Born verliert&#8230; und am Ende Bradley Cooper keinen einzigen Globe gewinnt, wo er eigentlich h\u00e4tte drei kriegen k\u00f6nnen\/sollen\/m\u00fcssen&#8230; das ist einfach nicht normal.<\/p>\n<p>Hat also die Hollywood Foreign Press Association ebenfalls mit sich gehadert und \u00fcberlegt: Wie k\u00f6nnen wir wieder mehr Zuschauer erlangen? Haben sie Bohemian Rhapsody vielleicht deshalb gew\u00e4hlt, eben weil es von Kritikern so zerrissen und vom Kinobesucher gefeiert wurde?<\/p>\n<p>Die Oscar-Nominierungen werden in gut zwei Wochen, ergo am Dienstag den 22. Januar, bekannt gegeben. Rechnet mit Best-Picture-Nominierungen von A Star is Born, Roma, Green Book, BlackKklansman, Black Panther, The Favourite und, ich trau es mich kaum zu sagen, aber ja, Bohemian Rhapsody. Dazu k\u00f6nnten sich Vice, If Beale Street Could Talk, A Quiet Place, Crazy Rich Asians, First Man, First Reformed oder Mary Poppins Returns gesellen. Das w\u00e4ren vierzehn Filme f\u00fcr potenziell zehn Pl\u00e4tze \u2013 wobei beim derzeitigen Nominierungsverfahren acht bis neun am wahrscheinlichsten sind.<\/p>\n<p>So oder so sind alle Karten offen und nichts ist in Stein gemei\u00dfelt. Und deshalb hoffe ich innerlich einfach ganz unschuldig, dass Alfonso Cuaron seinen zweiten Regie-Oscar und endlich einen f\u00fcr Best Picture ergattert. Denn bei all dem Zirkus, der da gerade geschieht, kann ich mir kaum einen besseren Film von 2018 als Roma vorstellen. Netflix my ass.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt der Award-Shows ist im Aufruhr. 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