{"id":5890,"date":"2016-04-01T12:00:30","date_gmt":"2016-04-01T10:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=5890"},"modified":"2016-04-01T07:04:52","modified_gmt":"2016-04-01T05:04:52","slug":"game-10-castlevania-symphony-of-the-night","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=5890","title":{"rendered":"Game #10: Castlevania &#8211; Symphony of the Night"},"content":{"rendered":"<p><i><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/010-Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5886\" alt=\"010-Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/010-Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight.jpg\" width=\"600\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/010-Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight.jpg 600w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/010-Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight-300x70.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a>Hersteller: Konami<br \/>\nDirector: Toru Hagihara<br \/>\nAssistant Director: Koji Igarashi<br \/>\nComposer: Michiru Yamane<br \/>\nAdditional Composer: Tony Haynes, Jeff Lorber &amp; Rika Muranaka<br \/>\nSystem: PlayStation<br \/>\nJahr: 1997<\/i><\/p>\n<p><!--more-->Lange Zeit war Konami f\u00fcr mich der Inbegriff zweier Serien: <b>Contra<\/b> (bzw. <b>Probotector<\/b>) und <b>Castlevania<\/b>. Bis Ende der Super-Nintendo-\u00c4ra waren meine Priorit\u00e4ten klar abgesteckt und eindeutig auf die kernige Alienballerei ausgelegt. Der Peitschenschwinger kam mir daf\u00fcr immer etwas dr\u00f6ge und in Punkto Leveldesign zu altbacken vor.<\/p>\n<p>Entsprechend bin ich nicht gleich ausgeflippt, als <b>Symphony of the Night<\/b> in einer meiner damaligen Stammzeitschriften (die gute, alte Video Games) solide 82 Prozent einfuhr. Gemeckert wurde vor allem \u00fcber die Grafik: Die sei aufgrund ihrer 2D-Darstellung \u00fcberholt und erinnere zu sehr an die Vorg\u00e4nger f\u00fcr PC-Engine sowie Super Nintendo \u2013 zwei veraltete Hardwarplattformen.<\/p>\n<p>Kurz darauf flatterte der Testbericht der Man!ac ein und der sorgte mit satten 90 Punkten f\u00fcr ein dickes Ausrufezeichen \u2013 so viel hatte jedenfalls kein anderes <b>Castlevania<\/b>-Abenteuer von den damals amtierenden Redakteuren erhalten. Also griff ich dann doch zum Importh\u00e4ndler und besorgte mir die Japan-Version. Die Ungeduld sollte sich auszahlen: <b>Nocturne to the Moonlight<\/b>, hierzulande besser bekannt als <b>Symphony of the Night<\/b>, stellte die gesamte Serie auf den Kopf und etablierte ein neues Genre, das heutzutage als Metroidvania bekannt ist.<\/p>\n<p>Anstatt durch einen Level nach dem anderen zu spazieren, steht euch ein komplettes Schloss zur Verf\u00fcgung. Dieses ist in verschiedene Bereiche eingeteilt, die abseits eines \u00fcberbr\u00fcckenden Ladebildschirmes nahtlos miteinander verkn\u00fcpft sind. W\u00e4hrend ihr anfangs noch recht linear von Raum zu Raum marschiert, verzweigt das Spieldesign zunehmend mit jedem Extra, das ihr ergattert. So k\u00f6nnt ihr h\u00f6her gelegene Plattformen erst erreichen, wenn ihr euch in eine Fledermaus verwandelt k\u00f6nnt, oder nur in Nebelform durch gitterartige T\u00fcren huschen.<\/p>\n<p>Im Prinzip hat Konami einfach das Konzept von Nintendos <b>Super Metroid<\/b> \u00fcbernommen \u2013 und doch etwas v\u00f6llig Neues daraus gemacht. Denn im Gegensatz zur Science-Fiction-Saga kommen einige Rollenspielelemente hinzu, weshalb ihr Erfahrungspunkte sammelt, euch mit Waffen ausr\u00fcstet und Heiltr\u00e4nke schl\u00fcrft.<\/p>\n<p>Auch die Story ist kurz, aber knackig und begeistert vor allem mit dem stimmigen Anfang: Dort spielt ihr eine vereinfachte Version des letzten Endgegnerkampfes aus <b>Rondo of Blood<\/b> nach. Direkt danach erkl\u00e4rt der Erz\u00e4hler, dass Draculas Bezwinger Richter Belmont mitsamt dem Schloss spurlos verschwunden sei \u2013 und pl\u00f6tzlich, einige Jahre sp\u00e4ter, wie aus dem nichts wieder auftaucht. Danach \u00fcbernehmt ihr die Rolle von Alucard, dem Sohn des F\u00fcrsten der Finsternis, der sich auf die Suche nach Richter und einer Erkl\u00e4rung f\u00fcr die mysteri\u00f6sen Ereignisse macht.<\/p>\n<p>Der Vorwurf seitens der Video Games, was die Grafik anbelangt, macht mich bis heute w\u00fctend. Ja, sicherlich: Es gibt so gut wie keine 3D-Elemente \u2013 aber daf\u00fcr ist die pixelige Hintergrundoptik verboten sch\u00f6n und sagenhaft detailliert gezeichnet. Zudem ist das Argument, auf einer CD passe mehr Grafik als auf ein Modul, totaler Nonsens, weil n\u00e4mlich die Spielwelt ungleich komplexer und vielschichtiger im Vergleich zu den wie an einer Schnur aneinandergereihten Levels der Vorg\u00e4nger ist. Ganz davon abgesehen steckt die technische Brillanz so oder so in der herausragenden Musik, die Michiru Yamane von einem Moment auf den anderen zur K\u00f6nigin der <b>Castlevania<\/b>-Serie machte.<\/p>\n<p>\u201eNun gut \u2013 das Konzept ist toll, das Leveldesign ein Brett, die Grafik schick und die Musik genial. Das h\u00f6rt sich jetzt trotzdem f\u00fcr einen zehnten Platz der absoluten Lieblingsspiele etwas n\u00fcchtern an.\u201c &#8211; Ja, das ist richtig. Es kommt auch noch was \u2013 etwas wichtiges. Etwas einschneidendes. Etwas gewaltiges.<\/p>\n<p>Wie zu Beginn erkl\u00e4rt spielte ich die japanische Version. Die Sprachbarriere h\u00e4lt sich in Grenzen, weil die Geschichte sehr kurz und in Form von gut dargestellten Animationen erz\u00e4hlt wird. Auch die einzelnen Funktionen in den Men\u00fcs sind schnell durch Ausprobieren erkl\u00e4rt und beim Ausr\u00fcsten neuer Waffen oder R\u00fcstungen reicht ein Vergleich der Zahlenwerte.<\/p>\n<p>Nun habe ich <b>Symphony of the Night<\/b> nach kurzer, jedoch sehr intensiver Zockerei durchgespielt \u2013 an einem Tag investierte ich gut 15 Stunden (!), was bis heute mein pers\u00f6nlicher Rekord ist. Zufrieden und gl\u00fccklich legte ich das Spiel beiseite und stie\u00df einige Wochen sp\u00e4ter auf ein englischsprachiges Magazin, das in der hiesigen Bahnhofsbuchhandlung auslag. Darin steckte ein umfassender Guide mitsamt Karte und s\u00e4mtlichen Geheimnissen , weshalb ich mir die Zeitschrift besorgte.<\/p>\n<p>Und dann traf mich der Schlag: In dem Guide stand, dass es ein zweites Schloss gebe! Genau genommen wird das erste buchst\u00e4blich auf den Kopf gestellt und mit komplett neuen Gegnern bev\u00f6lkert. Man ben\u00f6tigt beim vermeintlichen Endkampf nur einen bestimmten Gegenstand, um es zu erreichen \u2013 und schon wird die Gesamtspieldauer verdoppelt!<\/p>\n<p>Das war der Moment, wo es um mich geschehen war. Und wo in meiner Gunst die <b>Castlevania<\/b>-Serie auf immer und ewig <b>Contra<\/b> \u00fcberholte.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_72469\"  width=\"576\" height=\"432\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"432\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/zCEdDdmhwyc?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-5887\" alt=\"Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight-1015x1024.jpg\" width=\"576\" height=\"581\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight-1015x1024.jpg 1015w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight-297x300.jpg 297w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Dracula_X_Nocturne_to_the_Moonlight.jpg 1434w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hersteller: Konami Director: Toru Hagihara Assistant Director: Koji Igarashi Composer: Michiru Yamane Additional Composer: Tony Haynes, Jeff Lorber &amp; Rika Muranaka System: PlayStation Jahr: 1997<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,2],"tags":[],"class_list":["post-5890","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-game","category-personal-top-365"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5890","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5890"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5890\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5892,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5890\/revisions\/5892"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5890"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5890"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5890"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}