{"id":5503,"date":"2016-03-09T07:14:00","date_gmt":"2016-03-09T06:14:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=5503"},"modified":"2016-03-28T01:28:09","modified_gmt":"2016-03-28T00:28:09","slug":"game-34","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=5503","title":{"rendered":"Game #34: Wizball"},"content":{"rendered":"<p><i><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/034-Wizball.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5491\" alt=\"034-Wizball\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/034-Wizball.jpg\" width=\"600\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/034-Wizball.jpg 600w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/034-Wizball-300x70.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a>Hersteller: Sensible Software<br \/>\nCoding by: Chris Yates<br \/>\nGraphics by: Jonathan Hare<br \/>\nDesign by: Chris Yates &amp; Jonathan Hare<br \/>\nMusic by: Martin Galway<br \/>\nSystem: C64<br \/>\nJahr: 1987<\/i><\/p>\n<p><!--more-->Meine Faszination bez\u00fcglich altbackener Prozentwertungen beruht auf der alten Philosophie der Happy-Computer- und Power Play-Zeitschriften. Das Team rund um Heinrich Lenhardt, Boris Schneider, Anatol Locker und Martin Gaksch nahm diese Zahl von 0 bis 100 recht ernst und wertete nach strengen, wie im Grunde klaren Ma\u00dfst\u00e4ben. Eine davon lautete: Eine Wertung jenseits der 90 geh\u00f6rt nur absolut elit\u00e4ren Ausnahmespielen erteilt.<\/p>\n<p><b>Wizball<\/b> hat zur damaligen Zeit nicht die h\u00f6chste Punktzahl \u00fcberhaupt eingefahren, aber daf\u00fcr ein einmaliges Triple geschafft: Die Redakteure gaben dem Spiel in allen drei Kategorien Grafik, Sound und Spielspa\u00df jeweils 92 Punkte. Allein das Bild der Wertungsbalken brannte sich regelrecht in mein Ged\u00e4chtnis ein \u2013 und das finale Spiele sollte kaum entt\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Wizworld ist am Ende, nachdem ein b\u00f6ser Schurke jegliche Farben geklaut und die Welt zu einem Schwarz-Wei\u00df-Dasein verdonnert hat. Ihr \u00fcbernehmt die Rolle des Zauberers Wiz, der zusammen mit der Katze Catellite den Missstand korrigieren will. Dazu bastelt er zwei runde Kugeln, mit denen die beiden durch die acht Gebiete von Wizworld fliegen und ballern.<\/p>\n<p>Genau genommen stehen euch immer drei Gebiete zur Verf\u00fcgung, in denen ihr neben aggressiven Gegnern regelm\u00e4\u00dfig bunten Farbkugeln begegnet. Auch sie lassen sich abschie\u00dfen, woraufhin Farbtropfen gen Boden fallen und verpuffen, wenn sie nicht rechtzeitig von Catellite eingesammelt werden.<\/p>\n<p>Jedes Gebiet beherbergt eine bestimmte Farbe, namentlich Rot, Gr\u00fcn oder Blau. Am unteren Bildschirmrand sind vier Kessel abgebildet, von denen drei euren derzeitigen Farbenvorrat zusammenfassen. Der vierte wiederum zeigt die Farbe an, die ihr als N\u00e4chstes f\u00fcr das Gebiet, in dem ihr euch befindet, mixen m\u00fcsst. Handelt es sich dabei um eine der oben genannten Grundfarben, dann ben\u00f6tigt ihr einfach einen entsprechend vollen Kessel. Ben\u00f6tigt ihr hingegen Gelb oder T\u00fcrkis, dann m\u00fcsst ihr jeweils einen halben Kessel Rot\/Gr\u00fcn beziehungsweise Gr\u00fcn\/Blau zusammenraffen.<\/p>\n<p>Gleichwohl hinter der Idee letztlich wenig Taktik steckt, weil ihr so oder so einfach nur gen\u00fcgend Farbtropfen sammeln m\u00fcsst, vermittelt das Spielprinzip sehr viel Frische und hebt sich gekonnt von anderen Actionspiele der damaligen Zeit ab. \u00c4hnlich genial ist das Leveldesign, das mit Ausnahme des letzten Gebietes sanft von leicht bis schwer ansteigt. So m\u00fcsst ihr in sp\u00e4teren Gebieten damit rechnen, dass dornige B\u00e4ume euer Vorankommen erschweren, pl\u00f6tzlich auch die Farbkugeln zur\u00fcckschie\u00dfen oder es kaum noch Bodenfl\u00e4che gibt, die eigentlich alle Geschosse verschluckt und somit als prima Versteck fungiert.<\/p>\n<p>Das eigentlich faszinierende an <b>Wizball<\/b> ist die in nahezu jeder Hinsicht extrem hohe Qualit\u00e4t. Die Grafik lebt von einigen wundersch\u00f6nen Pixelzeichnungen, darunter ein t\u00e4uschend echt anzusehendes Pr\u00e4sidentendenkmal. Bei den Animationen begeistert allein der Einstieg, bei dem euer Spielfigur wie aus dem Nichts heraus entsteht. Die Musik von Martin Galway lebt von einer technisch erstklassigen Instrumentation. Die Sound-Effekte wabbern und hallen unnachahmlich durch den Raum, was das Science-Fiction-Flair des Spieles kennzeichnet. Die Steuerung etabliert ein damals enorm wichtiges Feature, dank dem ihr Extras durch simples Joystickr\u00fctteln anstatt der sonst \u00fcblichen, wie umst\u00e4ndlich handzuhabenden Tastatur aktiviert. Catellite l\u00e4sst sich entweder durch das Halten des Feuerknopfes oder von einem zweiten Spieler steuern, womit auch der Multiplayer-Aspekt abgedeckt wird. Und bez\u00fcglich Konzept und Design habe ich bereits gen\u00fcgend lobende Worte gefunden.<\/p>\n<p>\u00dcber all dem steht die Technik, die jeden C64-Kenner, der ein wenig Ahnung vom Programmieren hat, fassungslos macht: All diese Brillanz wird auf einen Schlag in den mickrigen Speicher des Computers geladen!<\/p>\n<p>Heute gibt es vielleicht viele Spiele, die in zahlreichen Kategorien gro\u00df punkten k\u00f6nnen. Doch anno 1987 war ein Titel wie <b>Wizball<\/b> geradezu eine Anomalie, die zurecht in feinster Regelm\u00e4\u00dfigkeit als eine der besten Werke der glorreichen C64-\u00c4ra bezeichnet wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_22534\"  width=\"576\" height=\"432\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"432\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/JR8xei_axXA?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wizball.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-5346\" alt=\"Wizball\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wizball-e1457504081455-967x1024.jpg\" width=\"576\" height=\"609\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wizball-e1457504081455-967x1024.jpg 967w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wizball-e1457504081455-283x300.jpg 283w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wizball-e1457504081455.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hersteller: Sensible Software Coding by: Chris Yates Graphics by: Jonathan Hare Design by: Chris Yates &amp; Jonathan Hare Music by: Martin Galway System: C64 Jahr: 1987<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,2],"tags":[],"class_list":["post-5503","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-game","category-personal-top-365"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5503","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5503"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5503\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5810,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5503\/revisions\/5810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5503"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5503"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5503"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}