{"id":5275,"date":"2016-02-24T01:52:04","date_gmt":"2016-02-24T00:52:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=5275"},"modified":"2016-03-28T01:22:50","modified_gmt":"2016-03-28T00:22:50","slug":"game-49-grim-fandango","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=5275","title":{"rendered":"Game #49: Grim Fandango"},"content":{"rendered":"<p><i><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/049-Grim_Fandango.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5272\" alt=\"049-Grim_Fandango\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/049-Grim_Fandango.jpg\" width=\"600\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/049-Grim_Fandango.jpg 600w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/049-Grim_Fandango-300x70.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a>Hersteller: LucasArts<br \/>\nProject Leader. Tim Schafer<br \/>\nComposer: Peter McConnell<br \/>\nSystem: PC<br \/>\nJahr: 1998<\/i><\/p>\n<p><!--more-->Ja, jetzt kommen die LucasArts-Highlights Schlag auf Schlag: <b>Grim Fandango<\/b> ist das vorletzte klassische Adventure der Kultfirma und gilt f\u00fcr viele als deren H\u00f6hepunkt. Zwar reicht die R\u00e4tselqualit\u00e4t nicht an die meisten der anderen Klassiker heran (weshalb es in meiner Gunst trotz Genrevorliebe auch \u201enur\u201c f\u00fcr Platz 49 reicht), doch daf\u00fcr z\u00e4hlt die Story bis heute zum orginellsten, was die Spielewelt je gesehen hat.<\/p>\n<p>Manny Calavera ist tot. Er geistert in einer Zwischenwelt herum, die unserer Realit\u00e4t verflixt \u00e4hnelt. Eigentlich ist sie nicht zum Verbleib gedacht, doch so mancher denkt sich: Hey, warum nicht? Hier l\u00e4sst sich Karriere machen und Geld verdienen!<\/p>\n<p>Calavera geh\u00f6rt ebenfalls zum verdrehten System und ist eine Art Vertreter. Er k\u00fcmmert sich um die neu Verblichenen und bietet ihnen diverse Reiseoptionen an. Besonders begehrt ist das \u201eNummer Neun\u201c-Ticket, mit dem man per ICE in vier Minuten zur ewigen Ruhe f\u00e4hrt. Das steht allerdings nur Seelen zur Verf\u00fcgung, die ihre irdische Zeit ohne gro\u00dfe S\u00fcnden verlebt haben. Wer hingegen kein guter Mensch war, der bekommt einen Wanderstock und muss die Reise zu Fu\u00df antreten.<\/p>\n<p>Mannys Gesch\u00e4ft l\u00e4uft jedenfalls miserabel, was fatal ist: Seine Aussichten auf die ewige Ruhe h\u00e4ngen vom Verkauf gen\u00fcgend \u201eNummer Neun\u201c-Tickets ab. Doch angeblich steht keinem seiner Kunden ein solches zu. W\u00e4hrend er dies zun\u00e4chst als Pech abstempelt, wird er bei der gutherzigen Mercedes Colomar stutzig: Obwohl sie sich nichts zu Schulden kommen lassen hat, darf angeblich auch sie nur den Stock erhalten&#8230;<\/p>\n<p><b>Grim Fandango<\/b> ist eine herrlich zynische Parodie auf die verruchte Seite unserer Gesellschaft. Tim Schafer macht eindeutig klar: Nur der Mensch w\u00fcrde auf solch eine abstruse Idee kommen, das Jenseits f\u00fcr Profitzwecke zu missbrauchen.<\/p>\n<p>Die Welt, die sich dabei laut Schafer formt, ist ein interessanter Mix aus mexikanischer Totenkultur und amerikanischem Film Noir. Darin ist Manny Calavera der perfekte Antiheld und ein liebenswertes Schlitzohr. Sein Charakter profitiert zudem massiv von der deutschen Synchronstimme, die von niemand anderem als Tommi \u201eAlf\u201c Piper gesprochen wird.<\/p>\n<p>Die R\u00e4tsel sind wie gesagt etwas schw\u00e4cher, aber auch nicht ohne Reiz. LucasArts hat es ein letztes Mal verstanden, den Spieler mit interessanten Problemstellungen zu konfrontieren. Beispielsweise registriert ihr in einem Lastenaufzug ein Stockwerk, an dem ihr st\u00e4ndig vorbeifahrt und dessen Zugang offen ist. Ihr m\u00fcsst euch deshalb einen Gabelstapler schnappen, damit in den Aufzug tuckern, diesen von unten nach oben fahren lassen und im richtigen Moment die Gabeln des Staplers in den Zugang schieben, um den Aufzug an der korrekten Stelle zu blockieren.<\/p>\n<p>Die Grafik lebt vom eigenwilligen Stil der Figuren, die wie wandelnde Comicskelette aussehen und aufgrund ihrer einfachen Darstellung selbst im vor einem Jahr erschienen Remake Eindruck machten. Gleiches gilt f\u00fcr den jazzigen Soundtrack von Peter McConnell, der gr\u00f6\u00dftenteils den Humor der Geschichte unterst\u00fctzt, aber auch die traurigen und dramatischen Stellen gekonnt begleitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_13474\"  width=\"576\" height=\"432\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"432\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/swS-vgtHesY?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Grim_Fandango.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-5271\" alt=\"Grim_Fandango\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Grim_Fandango-800x1024.jpg\" width=\"576\" height=\"737\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Grim_Fandango-800x1024.jpg 800w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Grim_Fandango-234x300.jpg 234w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hersteller: LucasArts Project Leader. 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