{"id":5263,"date":"2016-02-23T03:37:38","date_gmt":"2016-02-23T02:37:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=5263"},"modified":"2016-04-04T23:49:21","modified_gmt":"2016-04-04T21:49:21","slug":"the-awardian-best-game-soundtracks-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=5263","title":{"rendered":"The Awardian: Best Game Soundtracks 2015"},"content":{"rendered":"<p>Es wird Zeit: Die gesamte Welt der Zockerei hat bereits ihre Awards f\u00fcr die besten Spiele des Jahres 2015 vergeben, nur meiner einer l\u00e4sst sich mal wieder Zeit \u2013 nat\u00fcrlich nur, damit am Ende keine Fehlentscheidung auf The Awardian steht.<\/p>\n<p><!--more-->Die Wahl der besten Soundtracks des Jahres fiel mir im Vergleich zu 2015 einerseits leichter und andererseits schwerer. W\u00e4hrend die oberen vier ziemlich fest in Stein gemei\u00dfelt und die Reihenfolge vermutlich auch in kommenden Revisionen bestehen bleiben d\u00fcrfte, wurde es auf den hinteren R\u00e4ngen richtig eng.<\/p>\n<p>Zudem m\u00f6chte ich gleich betonen, dass es mir in der Seele weh tut einen \u201eSieger\u201c und einen \u201eVerlierer\u201c zu k\u00fcren: Die beiden besten Soundtrack 2015 sind jeweils f\u00fcr sich betrachtet abartig gut und h\u00e4tten ohne den Konkurrenten in nahezu jedem anderen Jahr den ersten Platz erreicht. Stellt euch einfach vor, die beiden Filmklassiker <b>Lawrence von Arabien<\/b> und <b>Schindlers Liste<\/b> w\u00e4ren in der gleichen Saison erschienen &#8211; dann versteht ihr vielleicht mein Dilemma.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #80bfff;\">Honorable Mentions<\/span><\/h1>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Bestes Album&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Chrono Cinematica<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Sam Dillard<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich beginne gleich mit einem Kracher und einer \u00dcberraschung zugleich, denn das Jahr 2015 war vollgestopft mit hochkar\u00e4tigen Videospielalben. Chris H\u00fclsbeck gl\u00e4nzte mit seiner ersten <b>Piano Collection<\/b>, <b>Determination<\/b> d\u00fcrfte nur das erste von vielen liebevollen <b>Undertale<\/b>-Arrangements sein, <b>Razion<\/b> ist die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige MP3-Ver\u00f6ffentlichung eines Neo-Geo-Only Shooters, <b>The Specturm Works<\/b> zelebriert die besten Tage des ZX Specturn, Tim Wright verneigt sich mit <b>Shadow of the Beast 2015 Remix Album<\/b> gegen\u00fcber David Whittaker, Instant Remedy hat ENDLICH seine Hommage an die Amiga-Tage in Form von <b>Insert Disk 2<\/b> ver\u00f6ffentlicht und Dj CUTMAN brilliert mit dem h\u00f6chst umfangreichen <b>Volume 3<\/b>.<\/p>\n<p>Trotz all der Klasse blieben am Ende ganz klar zwei potenzielle Kandidaten f\u00fcr den Titel \u201eBestes Album\u201c \u00fcbrig: <b>Final Symphony<\/b> und <b>Chrono Cinemetica<\/b>. Ersteres ist produktionstechnisch unschlagbar und dehnt die Grenzen der professionellen Orchesterarrangements bis zum \u00c4u\u00dfersten. Es gibt zwei Gr\u00fcnde, warum ich mich trotzdem f\u00fcr den Underdog entschieden habe: Zum einen bezeichne ich bereits viele Alben aus dem Hause Thomas B\u00f6cker als \u201eBest of the Year\u201c und zum anderen m\u00f6chte ich mich hiermit vor der One-Man-Show verneigen, die Sam Dillard mit <b>Chrono Cinematica<\/b> vollbracht hat.<\/p>\n<p>Dillard hat ganz alleine ein vollwertiges Arrangement \u00fcber nahezu alle Themen von <b>Chrono Trigger<\/b> gemeistert, sie in ein Filmmusik-\u00e4hnliches Konzept gepresst und in einer be\u00e4ngstigenden Perfektion zu einem Orchester nahen Erlebnis vollbracht, obwohl ihm genau ein solches nicht zur Verf\u00fcgung stand.<\/p>\n<p>Ich habe <b>Chrono Cinematica<\/b> mehrfach rauf und runter geh\u00f6rt und kann nur versichern, dass auch nach wiederholtem Anh\u00f6ren kaum etwas von der anf\u00e4nglichen Faszination verloren geht. Dillards vorhergehendes <b>Metroid Cinematica<\/b>, das bereits von seinen Fans gefeiert wurde, wirkt jedenfalls im direkten Vergleich wie eine Finger\u00fcbung. Entsprechen kann ich es kaum erwarten, welcher Thematik sich der Amerikaner als n\u00e4chstes bedient.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_17523\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/B2i47p8_b2E?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Beste Komposition in einem durchschnittlichen Soundtrack&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">46-:ri9 (Xenoblade Chronicles X)<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Hiroyuki Sawano<\/b><\/i><\/p>\n<p>Oh ja, richtig gelesen: Ich mag den Soundtrack von <b>Xenoblade Chronicles X<\/b> nicht \u2013 keinen Meter. Da mag Hiroyuki Sawano noch so ein \u201ebekannter\u201c Name unter Anime-J\u00fcngern sein: Sein Score wandelt zwischen hoffnungsloser Austauschbarkeit und bizarren, um nicht zu sagen entsetzlichen Ideen. Die Standard-Kampfmusik mit einem Rapper zu untermalen geht-gar-nicht.<\/p>\n<p>Vermutlich h\u00e4tte ich mich nie ernsthaft mit dem Soundtrack auseinander gesetzt, wenn ich das Spiel nicht aus beruflichen Gr\u00fcnden h\u00e4tte spielen m\u00fcssen. Und demzufolge w\u00e4re mir dann das St\u00fcck unter dem kryptischen Namen \u201e46-ri9\u201c nie begegnet, das ihr im Gebiet Sylvalum zu h\u00f6ren bekommt. Es ist das einzige, wo ich w\u00e4hrend des Spielens ernsthaft aufhorchte. Dort gelingt Sawano eine vortreffliche Melodie, die sowohl der vertr\u00e4umten Faszination der Welt als auch eurer Abenteuerlust gerecht wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_73761\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/XarfnZ1l9Vk?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Waiting in the Wings&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">King&#8217;s Quest<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by David Stanton and Ben Stanton<\/b><\/i><\/p>\n<p>Mein letztj\u00e4hriger \u201eWaiting in the Wings\u201c-Beitrag strandete leider in musikalischer Hinsicht in der Belanglosigkeit \u2013 doch trotzdem kann ich nicht anders und muss auch dieses Jahr einen vielversprechenden Kandidaten vor seiner Fertigstellung benennen -wobei in diesem speziellen Falle die Vorschusslorbeeren auf jeden kleinsten Aspekt des Spieles ausweiten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Das Reboot von <b>King&#8217;s Quest<\/b> ist in nahezu jeder Hinsicht eine gro\u00dfe wie willkommene \u00dcberraschung. The Odd Gentlemen hat es speziell in der ersten von bislang zwei ver\u00f6ffentlichten Episoden pr\u00e4chtig verstanden, wie ein stilechtes M\u00e4rchenabenteuer mit einer guten Portion Humor auszusehen hat. Der Soundtrack der Br\u00fcder David und Ben Stanton schl\u00e4gt in die gleiche Kerbe und f\u00e4llt interessanterweise durch seine Unauff\u00e4lligkeit auf.<\/p>\n<p>Die orchestrale Musik agiert stets als unterst\u00fctzender Begleiter, ohne je eine Vorreiterrolle zu \u00fcbernehmen. Damit erreichen die Gebr\u00fcder Stanton erstaunlich viel Atmosph\u00e4re und gewinnen unser Unterbewusstsein. Das mag sich vielleicht nicht direkt an irgendwelche Melodien erinnern \u2013 aber sehr wohl an das Gef\u00fchl, etwas Magisches geh\u00f6rt zu haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_56432\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/N3LmtaTYP64?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Bester lizenzierter Soundtrack&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Life is Strange<\/span><\/h2>\n<p>Zwei Spiele stritten sich um diesen Sonderpreis, doch am Ende siegt Herz \u00fcber Gewalt: W\u00e4hrend <b>Hotline Miami 2<\/b> vollgestopft mit Songs ist, die zwar grandios, aber austauschbar klingen, f\u00fchlen sich die f\u00fcr <b>Life is Strange<\/b> lizenzierten Werke bedachter und den Spielsituationen zugeh\u00f6riger an.<\/p>\n<p>Das beweist das offizielle Soundtrackalbum, welches der j\u00fcngst erschienenen Special Edition beiliegt. Bereits der erste Song \u201eTo All of You\u201c von Syd Matters weckt sofort Erinnerungen an den Interactive Movie und ist insgeheim ein Teil dessen geworden.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_76843\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/drIWW4hXV34?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;#11&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Halo 5<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Kazumi Jinnouchi<\/b><\/i><\/p>\n<p>Es war wirklich eng. Wirklich, wirklich eng \u2013 allein um diesen ehrenvollen, inoffiziellen elften Platz stritten sich solch Gr\u00f6\u00dfen wie <b>Axiom Verge<\/b>, der nicht-lizenzierte Anteil von <b>Life is Strange<\/b>, <b>Nuclear Throne<\/b>, <b>The Beginner&#8217;s Guide<\/b> oder <b>Splatoon<\/b>. Letztlich entschied ich mich f\u00fcr einen Klassiker, der dank Kazumi Jinnouchi so satt wie in den Urzeiten der Serie klingt.<\/p>\n<p><b>Halo 5<\/b> stellt den besten orchestralen Actionscore des Jahres im klassischen Sinne dar. Er ist pomp\u00f6s, er ist glorreich und er ist gleichzeitig dezent. Im Gegensatz zum Vorg\u00e4nger gibt es zwar weniger einpr\u00e4gsame Kompositionen, doch daf\u00fcr wird die Musik insgesamt viel besser und w\u00fcrdevoller pr\u00e4sentiert. Sie begleitet das Spiel vortrefflich und sorgt f\u00fcr einen sp\u00fcrbaren Motivationskick.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_44440\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pHt0tRnnPBc?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h1><span style=\"color: #80bfff;\">Top Ten<\/span><\/h1>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#10<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Crypt of the Necrodancer<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Danny Baranowsky<\/b><\/i><\/p>\n<p>Pulsierend, laut, h\u00e4mmernd: Danny Baranowsky liefert einen astreinen Dance-Techno-Score f\u00fcr den RPG-Musikspiel-Mix aus dem Hause Brace Yourself Games. Ihr m\u00fcsst euch korrekt im Takt durch prozedural generierte Dungeons bewegen und dabei gegen die zahlreichen Monster k\u00e4mpfen, wenn ihr als Sieger hervorgehen wollt. Entsprechend wichtig ist die musikalische Untermalung, die eure Gliedma\u00dfen bereits im Tutorial zum unweigerlichen Zucken bringt.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine h\u00f6here Platzierung h\u00e4tte ich mir mehr Abwechslung gew\u00fcnscht, denn auch wenn Baranowsky jedem Levelabschnitt eine eigene Melodie spendiert, so klingen sie im Gesamten betrachtet etwas zu \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_98845\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/acsNAGWYQLs?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#09<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">There Came An Echo<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Jimmy Hinson &amp; Ronald Jenkees<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich hatte bereits letztes Jahr das Gef\u00fchl, dass ich noch einiges von Jimmy Hinson zu h\u00f6ren bekomme. Mit seinem Album <b>The Glory Days<\/b> bewies der Mann, welch geschicktes H\u00e4ndchen er f\u00fcr atmosph\u00e4rische Chiptune-Musik besitzt und er mit seinem Stil perfekt im Trend der heutigen Indieszene steht.<\/p>\n<p><b>There Came An Echo<\/b> ist leider kein besonders gutes Spiel, weil das Strategie-Adventure-Konzept durch die technisch durchwachsene Spracheingabe-Steuerung f\u00fcr unn\u00f6tig \u00c4rger sorgt. Auch geht Hinsons Musik an manchen Stellen etwas unter, aber allein das schlichte Hauptthema ist alle Ehre wert. Ich k\u00f6nnte jedenfalls ewig diesem Synthesizer zuh\u00f6ren, der stoisch alle paar Sekunden die selben T\u00f6ne wiederholt. Allein sein Klang ist meister- und geisterhaft zugleich.<\/p>\n<p>Der Kern des Scores ist weniger ambient und mehr melodisch. Das Hauptthema kommt in verschiedenen Variationen zum Zuge, darunter einer orchestralen Variante und in Form eines erstklassigen Synthi-Pop-Songs. Dazu gesellen sich eine Handvoll St\u00fccke von Ronald Jenkees, der wunderbar mit Hinsons Stil harmoniert. Sein Beitrag wurde zwar bereits ein paar Monate vor dem Spiel in Form eines Bandcamp-Albums namens Alpha Numeric ver\u00f6ffentlicht, jedoch laut Jenkees explizit f\u00fcr das Spiel geschrieben, weshalb es sich nicht um lizenziertes Material handelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_34383\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/EK0AD9_uXE8?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#08<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Giana Sisters: Dream Runners<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Chris H\u00fclsbeck, Fabian Del Priore and Machinae Supremacy<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich h\u00f6re sie bereit schreien, die L\u00e4sterm\u00e4uler: \u201e<b>Giana Sisters: Dream Runners<\/b>? Im Ernst?!? Du bist peinlich und ein Fanboy.\u201c<\/p>\n<p>Mir ist vollkommen bewusst, wie schlecht das Spiel ist. Nach der tollen Jump&#8217;n&#8217;Run-Neuauflage von <b>Giana Sisters<\/b> entt\u00e4uscht das Spinoff <b>Dream Runners<\/b> mit halbgar designten Speedrun-Parcours und einem d\u00fcrftigen Spielprinzip. Die Multiplayer-Server sind derart tot, dass eine Runde zu zweit, zu dritt oder zu viert nur am heimischen Bildschirm m\u00f6glich ist. Was also hat der Soundtrack hier verloren?<\/p>\n<p>Einfache Antwort: Er ist verflixt noch mal verdammt gut gemacht. Zwar geht der Reiz der verschiedenen Cute- und Punkt-Tonarten fl\u00f6ten, weil der Wechsel nicht so gut wie im Vorg\u00e4nger funktioniert. Aber daf\u00fcr sind die f\u00fcnf neuen Musikst\u00fccke grandios komponiert. Sie weichen stilistisch vom eher harmlosen Jump&#8217;n&#8217;Run-Tonfall ab und klingen h\u00e4rter, packender und vor allem motivierender.<\/p>\n<p>Letzteres mag sich wie blanker Hohn anh\u00f6ren, weil das Spiel eben nicht gut ist. Aber ganz ohne Witz: Ich bin ganz alleine Runde um Runde durch die Parcours geflitzt, nur damit ich die Musik im Dauerloop h\u00f6ren konnte. Allein die Musik f\u00fcr den \u201eStranglevine Ruins\u201c-Parcours ist in der Cute-Version ein unglaublich gut geschriebener Ohrwurm, der sich einen Platz in der Top Five der besten Kompositionen verdient \u2013 und das in einem Jahr, wo es dort verdammt eng zuging.<\/p>\n<p>Nebenbei erw\u00e4hnt bekommt <b>Giana Sisters: Dream Runners<\/b> den gleichen Preis verpasst wie Chris H\u00fclsbecks letztj\u00e4hriges <b>Touchfish<\/b>: f\u00fcr den besten Soundtrack, den keiner kennt. Immerhin wurde die Musik zum Aquariumsimulator nachtr\u00e4glich via Bandcamp ver\u00f6ffentlicht. Hoffentlich dauert es nicht mehr lange, bis auch <b>Dream Runners<\/b> zumindest diese Ehre erlangt, die alle beteiligten Komponisten redlich verdient haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_54909\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_Ivogsshy7U?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#07<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">7th Dragon III: Code VFD<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Yuzo Koshiro<\/b><\/i><\/p>\n<p>Huch, was ist das denn hier f\u00fcr ein Spiel? <b>7th Dragon III: Code CFD<\/b> ist der vierte Eintrag einer Rollenspielsaga, die bislang nur in Japan erschienen ist. Jeder Teil wurde von einem Altmeister unter den Videospielkomponisten vertont, n\u00e4mlich Yuzo Koshiro h\u00f6chstpers\u00f6nlich. Und im Gegensatz zu <b>Etrian Odyssey<\/b> beschr\u00e4nkt sich der Japaner nicht auf klassische RPG-Kost sondern addiert dank Sci-Fi-Elemente einen geh\u00f6rigen Schuss Electronic \u00e1 la <b>Wangan Midnight Maximum Tune<\/b>.<\/p>\n<p>Normalerweise h\u00e4tte ich den Soundtrack gar nicht ber\u00fccksichtigen k\u00f6nnen, weil mir mangels japanischem Nintendo 3DS das zugeh\u00f6rige Spiel fehlt. Doch zum Gl\u00fcck gibt es YouTube und Let&#8217;s Plays, die mir nach einer Dauerberieslungen von mehreren Stunden versichern konnten: Yep, das h\u00f6rt sich auf dem offiziellen Album genau so gut an wie w\u00e4hrend des Spielverlaufes.<\/p>\n<p>Koshiro springt flei\u00dfig von einer Stilrichtung zur n\u00e4chsten und bedient sich stellenweise sogar der klassischen Orchesterkunst. Zwar klingt das eine oder Thema etwas schr\u00e4g und gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, doch potenzielle Klassiker wie \u201eSink in Kazan\u201c, \u201eUE77 TOKYO\u201c oder \u201eBattlefield\u201c sorgen f\u00fcr den n\u00f6tigen Ausgleich.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_64833\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ge7gr2BrSo4?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#06<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">The Witcher 3 \u2013 Wild Hunt<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Marcin Przybylowicz &amp; Mikolai Stroinski<\/b><\/i><\/p>\n<p>Willkommen in der diesj\u00e4hrigen \u201eToo big to be ignored\u201c-Abteilung: <b>The Witcher 3 \u2013 Wild Hunt<\/b> heimst zurecht unz\u00e4hlige Awards ein und geh\u00f6rt auch f\u00fcr seinen grandiosen Soundtrack gelobt. Zwar betrachte ich den ersten Teil der Serie rein aus kompositorischer Hinsicht f\u00fcr eine Spur besser und auff\u00e4lliger, aber die Qualit\u00e4tsunterschiede halten sich in Grenzen. Daf\u00fcr drehen die Polen diesmal in Punkto Produktionsarbeit und Orchestration voll auf.<\/p>\n<p>Przybylowicz und Stroinskis Arbeit ist atmosph\u00e4risch, klassisch, gut. Der Umfang geht ebenso in Ordnung, weil keines der Themen die Nerven strapaziert. Die beiden Komponisten k\u00f6nnen sowohl dramatische Kampfsequenzen untermalen als auch f\u00fcr die richtige Stimmung in Skellige sorgen. Dort gl\u00e4nzen sie mit einem ruhigen wie besonnen St\u00fcck, dem ihr stundenlang unter dem glei\u00dfenden Sonnenlicht zuh\u00f6ren k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_91972\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/gokhBJWSjeM?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#05<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Circa Infinity<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by JACK+JIM<\/b><\/i><\/p>\n<p>Und hier ist gleich der n\u00e4chste Underdog, den sicherlich kaum einer von euch kennt. <b>Circa Infinity<\/b> ist ein vertracktes Geschicklichkeitsspiel, das durch seinen simplen Grafikstil und einem cleveren Leveldesign auff\u00e4llt. Dar\u00fcber hinaus lebt es von einem faszinierenden Soundtrack zweier Br\u00fcder, die nur unter ihren Vornamen Jack und Jim bekannt sind.<\/p>\n<p>Insgesamt bereist ihr f\u00fcnf Welten, die jeweils von einem eigenen Musikst\u00fcck charakterisiert werden. Die Kompositionen gehen sofort ins Blut \u00fcber, leben von einem Daft-Punk-typischen Synthi-Charme und werden flei\u00dfig von Akustik- sowie E-Gitarren begleitet. Interessant ist der Tempowechsel: W\u00e4hrend die erste Welt auffallend flott beginnt, h\u00f6rt sich die Musik der zweiten Welt viel gechillter und fast schon nach Spaziergang an.<\/p>\n<p>Das Highlight ist jedoch das Bossthema, das den psychedelischen Wahn innerhalb von anderthalb Minuten perfekt symbolisiert. Selten hat sich atonale Electronicmusik derart stimmig angef\u00fchlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_15220\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/p3jy90cWTqY?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#04<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Assassin&#8217;s Creed Syndicate<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Austin Wintory<\/b><\/i><\/p>\n<p>Austin Wintory ist seit dem \u00dcberraschungshit <b>Journey<\/b> einer der beliebtesten Videospielkomponisten, gleichwohl er seine Leistung in keinem seiner nachfolgenden Projekte wiederholen konnte. <b>Assassin&#8217;s Creed<\/b> gilt dank Jesper Kyd als ein Garant f\u00fcr grandiose Soundtracks, allerdings haben seine Erben Balfe, Tyler und Tilton h\u00f6rbar Probleme gehabt, dem Meister gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Spontan h\u00e4tten also meine Synapsen bei der Ank\u00fcndigung von Austin Wintory als Musikk\u00fcnstler f\u00fcr <b>Assassin&#8217;s Creed Syndicate<\/b> Panik schreien m\u00fcssen, doch das glatte Gegenteil war der Fall. Instinktiv dachte ich mir trotz aller Vorbehalte: \u201eDas ist eine gute Wahl.\u201c &#8211; und mein Gef\u00fchl sollte mich nicht t\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Wintorys <b>Assassin&#8217;s Creed<\/b> ist vor allem eines: anders. W\u00e4hrend die Vorg\u00e4nger mit viel Bombast und krachendem Orchester eure Hatz als virtueller Assassine begleiten, setzt der Mann aus Denver\/Coloroda auf Grazie, Anmut und Klassik. Es dominieren das Klavier und vor allem Solistin Sany Cameron, die euch vortrefflich durch das viktorianische London begleitet. Die Musik schreitet im Vergleich zu den Vorg\u00e4ngern ein, zwei Schritte in den Hintergrund und ist genau deshalb so effektiv.<\/p>\n<p>Austin Wintorys Faible f\u00fcr atonale Musik passt hervorragend in das Ambiente und steht im Kontrast zum Abschlusssong \u201eUnderground\u201c, einer schlichten, aber sehr zug\u00e4nglichen Melodie, dessen melancholischer Gesang euch \u00fcber das Spiel hinaus besch\u00e4ftigt. Daf\u00fcr gibt es von mir die Auszeichnung f\u00fcr den Besten Song des Jahres 2015.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_52441\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/iYiNYROmv08?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#03<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Everybody&#8217;s Gone to the Rapture<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Jessica Curry<\/b><\/i><\/p>\n<p>Jeder, der <b>Dear Esther<\/b> gespielt hat (egal ob im Original von 2008 oder das vier Jahre sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlichte Remake), der wusste: Wir werden noch einiges von Jessica Curry zu h\u00f6ren bekommen. Ihr Score war beileibe nicht perfekt, aber phasenweise sehr emotional und ergreifend. Diese St\u00e4rken konnte sie kaum in ihrem Nachfolgeprojekt zum Horror-Spin-off <b>Amnesia \u2013 A Machine for Pigs<\/b> ausspielen, doch mit <b>Everybody&#8217;s Gone to the Rapture<\/b> war die Wartezeit auf ihr unvermeidliches Meisterwerk vorbei.<\/p>\n<p>Wer schon immer nach <b>Dear Esther<\/b> wissen wollte, was Curry mit einem satten Budget zu leisten vermag, der findet hier die Antwort. \u00c4hnlich wie Wintorys <b>Assassin&#8217;s Creed Syndicate<\/b> strotzt die Musik nur so vor emotionalen Momenten und sensibel gespielten Suites. Neben dem heftigen Einsatz von Streichern kommt alle Nase lang Sopranisten Elin Manahan Thomas und der London Voices Chor zum Einsatz, die euch regelrecht zum Schmelzen bringt.<\/p>\n<p>Die Thematik des Spieles ist keine leichtfertigte und behandelt das Ungl\u00fcck einer ganzen Stadt, deren Bewohner auf mysteri\u00f6se Weise verstorben sind. Entsprechend wirkt der Score wie eine ewig andauernde Trauermusik, die euch die Auseinandersetzung mit dem Tod erleichtert.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_84985\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/RFMxLjyPw2I?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#02<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Ori and the Blind Forest<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Gareth Coker<\/b><\/i><\/p>\n<p><b>Ori and the Blind Forest<\/b> braucht eine Minute.<\/p>\n<p>In nur einer Minute seid ihr nicht mehr der Spieler, der vor dem Monitor oder dem Fernseher hockt. Ihr seid irgendwo anders, in einer besseren, sch\u00f6neren Welt. Gareth Coker ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr diese Transformation verantwortlich. Er stemmt den bislang zweitbesten Videospielsoundtrack aller Zeiten, der von einem vollwertigen Orchester vorgetragen wird. Nur Kow Otanis <b>Shadow of the Colossus<\/b> ist den Hauch einer Spur besser.<\/p>\n<p>Vielen orchestralen Soundtracks wird vorgeworfen, sie klingen austauschbar. Ihnen fehle das Markante, variantenreiche Themen und das Herz der Kompositionen, das viel zu oft unter dem Orchesterensemble begraben sei. Cokers <b>Ori and the Blind Forest<\/b> ist eine der wenigen Ausnahmen \u2013 daf\u00fcr sorgen St\u00fccke wie \u201eLost in the Storm\u201c, \u201eThe Blinded Forest\u201c oder \u201eThe Sacrifice\u201c, die euch ein Leben lang verfolgen werden.<\/p>\n<p>Des Weiteren ist es unglaublich schwer, einen orchestralen Soundtrack so gut an ein dynamisches Spielgeschehen anzupassen, wie Coker es im Falle von <b>Ori and the Blind Forest<\/b> geschafft hat. Mit \u201eRestoring the Light, Facing the Dark\u201c hat der Mann eine neue Referenz geschaffen, die das Drama im Ginsobaum perfekt getimt begleitet \u2013 egal ob ihr die Szene in einem Rutsch schafft oder Versuch um Versuch scheitert.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_54687\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/eaiJKLROq5M?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>In einem normalen Jahr h\u00e4tte <b>Ori and the Blind Forest<\/b> den Titel des Besten Soundtrack des Jahres 2015 und \u201eRestoring the Light, Facing the Dark\u201c den der besten Komposition sicher gehabt. Aber es war kein normales Jahr. Ich bitte Gareth Coker zutiefst um Vergebung, doch auch wenn er mit seinem Soundtrack einen Platz in der ewigen Top Ten erreicht hat: Ein anderer war besser.<\/p>\n<p>Noch besser&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#01<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Undertale<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Toby Fox<\/b><\/i><\/p>\n<p>Im Gegensatz zu <b>Ori and the Blind Forest<\/b> beginnt <b>Undertale<\/b> v\u00f6llig anders. Es kling piepsig, schr\u00e4g, befremdlich. Erst der Gang durch die Katakomben, den ihr in der ersten halben Stunde bestreitet, wird von einer kessen, niedlichen Melodie begleitet, die euch mit jedem weiteren Durchlauf mehr und mehr ans Herz w\u00e4chst. Irgendwann werdet ihr angegriffen und der Tonfall \u00e4ndert sich schlagartig. Der Takt beschleunigt immens und zu den Chiptune-typischen Kl\u00e4ngen gesellt sich eine bedeutend echter klingende Instrumentation, die euch regelrecht \u00fcberrumpelt \u2013 im positiven Sinne.<\/p>\n<p>Instinktiv sehnt ihr euch danach, immer \u00f6fters und immer wieder angegriffen zu werden, eben weil die Kampfmusik so viel Laune macht. Selbst das Sterben macht euch nichts aus, weil sich das schlichte Game-Over-Thema sofort in euer Herz einbrennt \u2013 trotz oder vielleicht gerade wegen seiner piepsigen Art.<\/p>\n<p>Es dauert nicht lange und ihr steht vor dem ersten Bosskampf. Die begleitende Musik \u201eHeartache\u201c dreht richtig auf und verf\u00fchrt regelrecht zu einem Tanz \u2013 was insofern passt, weil die Herausforderung im Ausweichen der gegnerischen Angriffe liegt. Habt ihr es geschafft, startet wieder eine Ansammlung skurriler Minimusiken, die in dem v\u00f6llig panne geschriebenen \u201eDogsong\u201c ihren Lachkrampfh\u00f6hepunkt findet.<\/p>\n<p>Zwischendurch begegnet ihr alle paar Metern einem Skelett namens Papyrus, dessen Auftritte von einer Musik begleitet wird, die sich am besten mit den Worten \u201eNyeh Heh Heh!\u201c beschreiben l\u00e4sst \u2013 weshalb Autor Fox das zugeh\u00f6rige St\u00fcck exakt so genannt hat.<\/p>\n<p>Irgendwann m\u00fcsst ihr gegen Papyrus k\u00e4mpfen &#8211; zwangsl\u00e4ufig. Fox nimmt die gleiche Musik, nennt sie kess \u201eBonetrousle\u201c und schie\u00dft sie mit einem fetten Schlagzeug in ungeahnte Wertungsh\u00f6hen. Was vorher einfach nur lustig klang, ist nun h\u00e4mmernd, treibend und abartig motivierend. Zudem erweitert er die Melodie um einen zweiten Teil, der jeder russischen Folkloreband alle Ehre bereitet. Wer hier noch ruhig auf seinem Stuhl sitzt, der ist kein Mensch.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_79077\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/mqzBv3FYpr0?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte das jetzt so weiter und weiter beschreiben, wobei es stets auf den gleichen Trick hinausl\u00e4uft: Fox treibt euch mit planlos komponierten Musikst\u00fcckchen in die irre (\u201eBird That Carries You Over a Disproportionately Small Gap\u201c, \u201eSpooktune\u201c, \u201eAlphys\u201c), wiegt euch mit mal ruhigen, mal ambient gehaltenen Berieselungen in Sicherheit (\u201eWaterfall\u201c, \u201eIt&#8217;s Raining Somewhere Else\u201c, \u201eThe Choice\u201c), weckt euch alle halbe Stunde mit einem flotten Zwischenakt (\u201eThundersnail\u201c, \u201eIt&#8217;s Showtime\u201c, \u201eAnother Medium\u201c) und haut euch mit jeder weiteren Endbossmusik aufs Neue von den Socken.<\/p>\n<p>Bis zum Ende gesellen sich zu \u201eHeartache\u201c und \u201eBonetrousle\u201c vier weitere, in meinen Ohren bereits jetzt unsterbliche Klassiker namens \u201eDummy!\u201c, \u201eSpear of Justice\u201c, \u201eSpider Dance\u201c und \u201eDeath by Glamour\u201c. In jedem einzelnen Fall registriert ihr die unterschiedlichen Einfl\u00fcsse, unter denen Fox sie komponiert hat \u2013 vornehmlich alte Nintendo-Klassiker wie <b>Tetris<\/b>, <b>Donkey Kong Country<\/b> oder <b>Earthbound<\/b>. Und durch die Bank weg \u00fcberholt er sie m\u00fchelos in Sachen Komposition und Ausf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Und dann, wenn man denkt, dass es einfach nicht besser werden kann, kommt die Kombination \u201eBergentr\u00fcckung\u201c und \u201eASGORE\u201c, in dem der Mix aus Chiptune und virtueller Orchestration orgastische Z\u00fcge annimmt. Hier komprimiert Fox all die bis dahin zelebrierte Entwicklung auf zweieinhalb Minute: Ein infantiler Anfang, der pl\u00f6tzliche Tempowechsel, die Implementation \u201eechter\u201c Instrumente, die \u00dcberschlagung aller beteiligten Tonfolgen, der H\u00f6hepunkt in Form euphorischer Trompeten und dem Abklang einer Klavieradaption der Game-Over-Melodie \u2013 woraufhin die Musik wieder an Fahrt aufnimmt und zum Loop ansetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_96699\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/kfgmMPke7_k?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Zugegeben: Danach wird es nicht mehr besser \u2013 aber auch kaum schlechter. Der folgende Endkampf \u201eYour Best Nightmare\u201c ist das Chaos pur, so wild wie Fox mit dem Schlagzeug umherwirbelt, infantile an Kinderlieder erinnernde Themen einstreut und seinen Synthesizer voll auf Anschlag dreht, einfach nur um Krach zu machen. Es folgt ein furioses und h\u00f6chst emotionales Finale nach dem anderen, das im besten Abspann zu einem der glorreichsten Enden in der Geschichte der Videospiele f\u00fchrt.<\/p>\n<p>War es das? Nein &#8211; denn anschlie\u00dfend ist der Genozid-Durchlauf an der Reihe, der euch nochmal (!) mit zwei komplett anderen Endgegenermusiken einfach nur sprachlos macht. W\u00e4hrend \u201eBattle Against a True Hero\u201c das vielleicht beste Heldenthema aller Zeiten ist, kollabiert die gesamte Genialit\u00e4t von <b>Undertale<\/b> endg\u00fcltig in das nicht in Worte zu fassende \u201eMEGALOVANIA\u201c. Dort mixt Fox Chiptune, Orchester und E-Gitarre in einer Geschwindigkeit zusammen, dass sich die Instrumente gegenseitig zu er- und \u00fcberschlagen drohen.<\/p>\n<p>Ich habe jedenfalls lange \u00fcberlegt, wem der Titel \u201eBeste Komposition 2015\u201c geb\u00fchrt: \u201eASGORE\u201c oder \u201eMEGALOVANIA\u201c. Die Wahl fiel letztlich aus technischen Gr\u00fcnden an ersteres, den letzteres ist streng genommen ein Arrangement eines St\u00fcckes, das Toby Fox bereits in zwei anderen Werken implementiert hat: einem <b>Earthbound<\/b>-Mod und dem Webcomic Homestuck. Es ist quasi sein Markenzeichen und ich kann mir kaum vorstellen, dass er die Version in <b>Undertale<\/b> jemals \u00fcberbieten wird.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend offizielle Awardshows Toby Fox unbestreitbar geniale Kunst gr\u00f6\u00dftenteils ignoriert haben, erz\u00e4hlt der Kult unz\u00e4hliger YouTube-Remixe, die innerhalb weniger Monate aus allen Ecken sprossen, eine andere Sprache. Wenn ihr mich fragt, dann verdient der Soundtrack von <b>Undertale<\/b> auf ewig einen Platz in den Geschichtsb\u00fcchern. Pers\u00f6nlich habe ich im Laufe von \u00fcber 32 Jahren nur drei (!) Soundtracks geh\u00f6rt, die besser waren. Und ich kenne mich wahrlich mit der Thematik aus&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_47640\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ZcoqR9Bwx1Y?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird Zeit: Die gesamte Welt der Zockerei hat bereits ihre Awards f\u00fcr die besten Spiele des Jahres 2015 vergeben, nur meiner einer l\u00e4sst sich mal wieder Zeit \u2013 nat\u00fcrlich nur, damit am Ende keine Fehlentscheidung auf The Awardian steht.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,13,27,28],"tags":[],"class_list":["post-5263","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-game","category-score","category-goty","category-soty"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5263","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5263"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5263\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5954,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5263\/revisions\/5954"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}