{"id":5093,"date":"2016-02-08T12:59:46","date_gmt":"2016-02-08T11:59:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=5093"},"modified":"2016-03-28T01:19:26","modified_gmt":"2016-03-28T00:19:26","slug":"game-63-microsoft-solitaire","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=5093","title":{"rendered":"Game #63: Microsoft Solitaire"},"content":{"rendered":"<p><i><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/063-Microsoft-Solitaire.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5094\" alt=\"063-Microsoft-Solitaire\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/063-Microsoft-Solitaire.jpg\" width=\"600\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/063-Microsoft-Solitaire.jpg 600w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/063-Microsoft-Solitaire-300x70.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a>Hersteller: Microsoft<br \/>\nDeveloped by: Wes Cherry<br \/>\nSystem: PC<br \/>\nJahr: 1990<\/i><\/p>\n<p><!--more-->Bitte nicht lachen: Aber wer so oft wie ich an einer Runde <b>Solitaire<\/b> h\u00e4ngt, der darf das Spiel bei seinen Personal Favorites einfach nicht unterschlagen. Man k\u00f6nnte zwar argumentieren: Wozu es am Computer spielen, wenn auch echte Karten gehen? Doch ist das fummeliger und umst\u00e4ndlicher als es sich zun\u00e4chst anh\u00f6rt&#8230; ich habe es ausprobiert.<\/p>\n<p>Also, worum geht es: Wes Cherry entwickelte f\u00fcr Microsofts Windows 3.0 eine Computerversion einer simplen Patience namens Klondike. Demnach wird ein Deck mit 52 Karten (bestehend aus Ass, K\u00f6nig, Dame, Bube, den Zahlen 10 bis 2 und das jeweils in den Farben Karo, Herz, Pik und Kreuz) gemischt sowie auf unterschiedlich gro\u00dfe Stapel verteilt. Sieben dieser Stapel liegen nebeneinander, wobei deren oberste Karte jeweils sichtbar ist. Der achte Stapel liegt getrennt in der oberen, linken Ecke. Je nach Spielmodus kann der Spieler die dort liegenden Karten entweder einzeln oder in Dreiergruppen aufdecken.<\/p>\n<p>Eure Aufgabe klingt simpel: Ihr m\u00fcsst s\u00e4mtliche Karten nach Farben und in der richtigen Reihenfolge (beginnend mit 2 und endend mit Ass) sortieren. Ihr legt sie auf vier extra daf\u00fcr vorgesehene Felder ab, wobei die jeweils h\u00f6chste, die ihr bereits ergattern konnte, ganz oben liegt.<\/p>\n<p>Nun gibt es nat\u00fcrlich einen Haken: Ihr d\u00fcrft nur die Karten nehmen, die entweder ganz oben auf einem der sieben nebeneinander liegenden Stapel oder eben im achten liegt, den ihr wie beschrieben durchsucht. Solltet ihr den Modus mit den Dreiergruppen gew\u00e4hlt haben, dann d\u00fcrft ihr dort zus\u00e4tzlich immer nur die oberste der drei Karten einsacken.<\/p>\n<p>Weil es sehr unwahrscheinlich (und ziemlich \u00f6de) w\u00e4re, wenn ihr nur auf diese Weise Karten sortieren d\u00fcrftet, gibt es noch eine Regel, die euch zugute kommt: Ihr d\u00fcrft die Karten alternativ auf den sieben Stapeln sortieren, sofern sich die beiden Grundfarben schwarz (Pik oder Kreuz) und rot (Herz oder Karo) abwechseln und die obere Karte genau einen Wert h\u00f6her betr\u00e4gt als die untere. Ihr d\u00fcrft l\u00e4ngere Reihen, die ihr auf diese Weise bereits sortiert habt, nehmen und auf einen anderen Stapel setzen, sofern freilich die unterste der Reihe mit der obersten des Stapels nach den beschriebenen Regeln harmoniert.<\/p>\n<p>So oder so ist Klondike beziehungsweise <b>Microsoft Solitaire<\/b> ein Gl\u00fccksspiel. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Karten g\u00fcnstig verteilt liegen, dass ihr sie auch wirklich komplett sortieren k\u00f6nnt, ist relativ gering. Aber genau das macht eben den bizarren Reiz aus: Sobald ihr es einmal versucht , spielt ihr in der Regel so lange, bis ein Deck einmal aufgeht. Das Gl\u00fccksgef\u00fchl ist ungef\u00e4hr gleichzusetzen mit dem Bek\u00e4mpfen eines schweren Endgegnerbosses in einem Ego-Shooter.<\/p>\n<p>Der Grund, warum ich <b>Microsoft Solitaire<\/b> gegen\u00fcber den vielen Umsetzungen des altmodischen Klondikes bevorzuge: Es ist die erste mir bekannte, die dank des damals noch recht frischen Windows-Betriebssystems mit einer einwandfreien Benutzerf\u00fchrung gl\u00e4nzte. Sie ist derart sattelfest, dass sp\u00e4tere Versionen kaum etwas ver\u00e4nderten und sich nur grafisch leicht dem Zahn der Zeit anpassten.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_28255\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/B4rozjVkv9g?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hersteller: Microsoft Developed by: Wes Cherry System: PC Jahr: 1990<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,2],"tags":[],"class_list":["post-5093","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-game","category-personal-top-365"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5093","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5093"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5093\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5781,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5093\/revisions\/5781"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5093"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5093"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5093"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}