{"id":3349,"date":"2015-09-20T12:00:02","date_gmt":"2015-09-20T10:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=3349"},"modified":"2015-09-19T01:38:00","modified_gmt":"2015-09-18T23:38:00","slug":"game-204-nebulus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=3349","title":{"rendered":"Game #204: Nebulus"},"content":{"rendered":"<p><i><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/204-Nebulus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3351\" alt=\"204-Nebulus\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/204-Nebulus.jpg\" width=\"600\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/204-Nebulus.jpg 600w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/204-Nebulus-300x70.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a>Hersteller: Hewson<br \/>\nWritten by: John M. Phillips<br \/>\nComposer: John M. Phillips<br \/>\nSystem: C64<br \/>\nErscheinungsjahr: 1987<\/i><\/p>\n<p><!--more-->In den 80er Jahren galt die dritte Dimension als ein uneingeschr\u00e4nkt erstrebenswertes Ziel, w\u00e4hrend das Thema heutzutage eher ambivalente Gef\u00fchle erzeugt. Das Problem: Die Technik lies nicht gerade viel Spielraum zu. Der Commodore 64 vermochte zwar bunte Sprites und fl\u00fcssiges Hardware-Scrolling zu handeln, nicht jedoch ein gescheites 3D-Bild. Egal ob Ego- oder isometrische Perspektive: Die meisten Titel waren entweder zu langsam, zu schlicht oder beides.<\/p>\n<p>Was hat das jetzt mit <b>Nebulus<\/b> (in Amerika unter dem Titel <b>Tower Toppler<\/b> bekannt) zu tun? Programmierer John M. Phillips kam anno 1987 auf eine brillante Idee, mit der er einen v\u00f6llig neuen und bis heute sogar einmaligen r\u00e4umlichen Effekt erzielte. Er designte zun\u00e4chst ein paar kreisrunde T\u00fcrme und stattete diese mit konventionellen Treppen, Plattformen, Gegnern sowie Fallen aus. Dann bastelte er eine clevere Grafik-Engine, in der ihr euch mit einem kleinen, knubbeligen M\u00e4nnchen um diese T\u00fcrme bewegen k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Das Spielgeschehen wird konstant von der Seite gezeigt, weshalb ein kurzer Blick auf einen Screenshot ein stinknormales 2D-Jump\u2019n\u2019Run vermuten l\u00e4sst. Doch sobald ihr euch bewegt, dreht sich der Turm v\u00f6llig akkurat sowie absolut fl\u00fcssig um seine eigene Achse. Der Effekt war damals eine kleine Sensation und ist selbst heute aufgrund seiner interessanten Darstellung beeindruckend, was beispielsweise das iPad-Only Jump&#8217;n&#8217;Run <b>Mr. Crab<\/b> mit einer vergleichbaren Technologie zeigt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu <b>Nebulus<\/b>: Ihr m\u00fcsst jeden der acht T\u00fcrme von unten nach oben besteigen, wobei bereits der erste richtig fies designt ist. Ber\u00fchrt ihr eine Falle oder einen Gegner, dann fallt ihr ein paar Stockwerke zur\u00fcck nach unten. Landet ihr dabei im Wasser, dann ist ein Leben futsch. Ansonsten k\u00e4mpft ihr eigentlich nur gegen die Zeit, jedoch sind die Fallen und die unvorhergesehenen Ereignisse derart zahlreich, dass ihr schnell unter Druck geratet und es ein entsprechend gutes Nervenkost\u00fcm bedarf.<\/p>\n<p><b>Nebulus<\/b> erschien zu einer Zeit, in der die 8-Bit-Computer so langsam ihre Vormachtstellung an die 16-Bit-Ger\u00e4te verloren. Es war recht selten, dass Spiele auf allen Systemen ausgereift und mordern wirkten. <b>Nebulus<\/b> schaffte dieses Kunstst\u00fcck, eben weil es dank des Dreheffekts \u00fcberall funktionierte und begeisterte. Nur die NES-Version, die unter dem Namen <b>Castelian<\/b> ver\u00f6ffentlicht wurde, gilt als schwarzes Schaf und eine der faulsten Konvertierungen aller Zeiten.<\/p>\n<p>Bestes Beispiel ist die Steuerung: Im Original m\u00fcsst ihr zwangsl\u00e4ufig mit einem Knopf auskommen, eben weil Joysticks der alten Computergeneration nur einen besa\u00dfen. Deshalb macht es einen Unterschied, ob ihr bei Knopfdruck am laufen seid oder still steht. In ersterem Fall springt die Figur, in letzterem schie\u00dft sie. Auf dem NES br\u00e4uchte es solche Kompromisse eigentlich nicht, denn das konsoleneigene Pad besitzt von Haus aus zwei verschiedene Kn\u00f6pfe. Trotzdem haben die Konvertierer es bei der alten Steuerungsmechanik belassen&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_33800\"  width=\"576\" height=\"432\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"432\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/m4e7GxUT7bU?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Nebulus_BQ.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3350\" alt=\"Nebulus_[BQ]\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Nebulus_BQ.jpg\" width=\"827\" height=\"967\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Nebulus_BQ.jpg 827w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Nebulus_BQ-256x300.jpg 256w\" sizes=\"auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hersteller: Hewson Written by: John M. 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