{"id":3328,"date":"2015-09-18T22:06:36","date_gmt":"2015-09-18T20:06:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=3328"},"modified":"2021-07-12T23:39:07","modified_gmt":"2021-07-12T21:39:07","slug":"emmy-prognose-20142015-mini-series-tv-movie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=3328","title":{"rendered":"Emmy Prognose 2014\/2015: Mini Series &#038; TV-Movie"},"content":{"rendered":"<p>Amerikanische Comedy und Drama Serien sind inzwischen beliebter als viele Kinoblockbuster. Doch abseits der gro\u00dfen Namen gibt es noch die Au\u00dfenseiter in den Sparten Mini Series und TV-Movie, die eine \u00e4hnliche Beachtung verdienen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Bester TV Movie<\/span><\/h2>\n<p><i><b>Nominiert sind:<\/b><\/i><\/p>\n<p><i><b>Bessie<br \/>\nCurtain: Poirot&#8217;s Last Case<br \/>\nGrace of Monaco<br \/>\nHello Ladies: The Movie<br \/>\nKilling Jesus<br \/>\nNightingale<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich fange mit einer Kategorie an, die bereits letzten Samstag bei der Creative Arts Verleihung honoriert wurde \u2013 warum auch immer. Denn seit ich die Emmys verfolge, wurde der beste TV-Film immer bei der finalen Veranstaltung ausgezeichnet. Lag es am Ende an der zweifelhaften Qualit\u00e4t der diesj\u00e4hrigen Kandidaten?<\/p>\n<p>Denn ganz ehrlich: So ein schlechtes Feld habe ich schon lange nicht mehr gesehen, egal bei welcher Preisverleihung. <b>Grace of Monaco<\/b> war mal auf dem Papier betrachtet ein aussichtsreicher Oscar-Kandidat, der bei den Kritikern derart gefloppt ist, weshalb sich kein amerikanischer Kinovertrieb finden lies und am Ende der Kabelsender Lifetime einen Film f\u00fcr&#8217;s Fernsehen daraus schnippelte.<\/p>\n<p><b>Killing Jesus<\/b> hingegen ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches des erzkonsverativen Bill O&#8217;Reilly, die zwar am Ende weniger \u201eschlimm\u201c geworden ist wie urspr\u00fcnglich vermutet. Doch allein der Anfang mit Kelsey Grammer als K\u00f6nig Herodes ist derart mies, dass eine goldene Himbeere gerechtfertigter w\u00e4re.<\/p>\n<p>Der Tiefpunkt ist jedoch eindeutig <b>Hello Laides: The Movie<\/b>: Bereits die kurzlebige Serie rund um ein gro\u00df gewachsenes Nerd-Arschloch, dessen sexistischen Ansichten bei seinen verzweifelten Versuchen, eine h\u00fcbsche Frau nach der anderen abzuschleppen, bewusst persifliert wird, geh\u00f6rte nicht gerade zu den cleversten TV-Geschichten. Doch das brutal auf Happy-End getrimmte \u201eFinale\u201c ist ab der zweiten H\u00e4lfte unertr\u00e4glich kitschig.<\/p>\n<p><b>Curtain: Poirot&#8217;s Last Case<\/b> ist immerhin ein gut gedrehter Agatha Christie-Krimi, der zwar bei weitem nicht mit <b>Sherlock<\/b> &amp; Co. mithalten kann, aber handwerklich solide ist. Am Ende blieben nur zwei wirklich auszeichnungsw\u00fcrdige Werke: <b>Nightingale<\/b> ist eine interessante One-Man-Show von <b>Selma<\/b>-Darsteller David Oyelowo, der sich hier den Arsch abschauspielert und sicherlich mit dem Hauptdarsteller-Emmy belohnt wird (dazu sp\u00e4ter mehr).<\/p>\n<p><b>Bessie<\/b> hingegen ist ein sehr gut gemachtes Biopic \u00fcber Bessie Smith, eine der ber\u00fchmtesten schwarzen Bluess\u00e4ngerinnen Amerikas. Es ist in meinen Augen zwar auch kein universelles Meisterwerk, aber produktionstechnisch sehr professionell und in Sachen schauspielerischer Gesamtleistung den anderen nominierten Filmen um Welten \u00fcberlegen. Kein Wunder also, dass <b>Bessie<\/b> letzten Samstag wie von vielen prognostiziert den Emmy gewonnen hat.<\/p>\n<p><i><b>Has won: Bessie<br \/>\nMy vote: Bessie<\/b><\/i><\/p>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Beste Mini-Serie<\/span><\/h2>\n<p><i><b>Nominiert sind:<\/b><\/i><\/p>\n<p><i><b>American Crime<br \/>\nAmerican Horror Story: Freak Show<br \/>\nThe Honorable Woman<br \/>\nOlive Kitteridge<br \/>\nWolf Hall<\/b><\/i><\/p>\n<p>Bereits rein die Qualit\u00e4t betrachtet ist das Feld der Mini-Serien in jedweder Hinsicht den TV-Filmkandidaten \u00fcberlegen. Genau genommen sind alle f\u00fcnf Nominierten derart gut, dass jeder f\u00fcr sich betrachtet den Emmy verdient h\u00e4tte.<\/p>\n<p><b>American Crime<\/b> ist auf den ersten Blick ein gew\u00f6hnliches Drama rund um einen Mordfall, bei dem sowohl die Hinterbliebenen des Opfers (prim\u00e4r die Eltern) als auch die vermeintlichen T\u00e4ter (deren Schuld bis zum Ende hin nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt wird) sowie einige Verd\u00e4chtige sehr detailliert und nuanciert dargestellt werden.<\/p>\n<p>Ebenfalls in Punkto Schauspieler extrem stark ist <b>American Horror Story: Freak Show<\/b>, deren Thematik sich diesmal rund um einen Zirkus voller Freak-Darsteller dreht und nat\u00fcrlich Ryan-Murphy-typisch die \u201enormalen\u201c Menschen als die wahren B\u00f6sewichter zeichnet. Sichtlich inspiriert von dem umstrittenen Klassiker <b>Freaks<\/b> aus dem Jahre 1932, schwindet die oberfl\u00e4chliche H\u00e4sslichkeit vieler Charaktere hinter einer Sage voller Graustufen anstatt stupider Schwarz-Wei\u00df-Malerei und am Ende erstaunlich wenig \u201eHorror\u201c zeigt.<\/p>\n<p><b>The Honorable Woman<\/b> ist ein teilweise etwas schwer zu verstehendes Politdrama, das wild mit R\u00fcckblenden und vielen Andeutungen arbeitet, aber daf\u00fcr in Sachen Regie meisterhaft in Szene gesetzt ist. Noch mehr Lob verdient <b>Wolf Hall<\/b>, das im Gegensatz zu vielen anderen Historienserien erstaunlich glaubw\u00fcrdig geschrieben ist, laut Historikern der Realit\u00e4t sehr nahe k\u00e4me und trotzdem h\u00f6chst interessant ist.<\/p>\n<p>Doch am Ende d\u00fcrfte der Emmy an Lisa Cholodenkos <b>Olive Kitterdige<\/b> gehen: Vier Folgen umspannen mehr als 20 Jahre der titelgebenden Olive Kitteridge, die mal tragisch und mal komisch eine Lebensstation nach der anderen beschreiben. Die meiste Zeit wirkt sie verbittert und zynisch, zudem am Anfang eine Vorblende suggeriert, sie nehme sich im hohen Alter das Leben. Doch letztlich kommt es anders als sie denkt und auch wenn es kein Zucker-Happy-End ist, was sie dort erwartet, so ist es eine erstrebenswerte Perspektive, die ihrem Charakter in Aussicht gestellt wird.<\/p>\n<p>M\u00fcsste ich jedenfalls in dieser Kategorie w\u00e4hlen, ich w\u00e4re v\u00f6llig \u00fcberfordert. Meine Stimme w\u00fcrde wohl knapp an <b>American Horror Story: Freak Show<\/b> gehen, allein damit die Anthology-Serie wenigstens einmal ihren l\u00e4ngst verdienten Serien-Emmy gewinnt. Aber genau so bin ich von der Authenzit\u00e4t eines <b>Wolf Hall<\/b>, der Cleverness der <b>Olive Kitteridge<\/b>, der Spannung von <b>American Crime<\/b> und der genialen Regie seitens <b>The Honorable Woman<\/b> fasziniert. Selten war es so unfair, dass es am Ende nur einen \u201eGewinner\u201c geben darf.<\/p>\n<p><i><b>Will win: Olive Kitterdige<br \/>\nCould win: American Horror Story. Freak Show<br \/>\nMy vote: American Horror Story: Freak Show<\/b><\/i><\/p>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Bestes TV-Movie\/Mini-Series Drehbuch<\/span><\/h2>\n<p><i><b>Nominiert sind:<\/b><\/i><\/p>\n<p><i><b>American Crime<br \/>\nBessie<br \/>\nHello Ladies: The Movie<br \/>\nThe Honorable Woman<br \/>\nOlive Kitteridge<br \/>\nWolf Hall<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich sag so etwas selten, aber ich hab keinen blassen Schimmer, wie <b>Hello Ladies: The Movie<\/b> sich in diese elit\u00e4re Gruppe gemogelt hat. Davon abgesehen sollte der Sieg zwischen <b>Olive Kitteridge<\/b> und <b>Wolf Hall<\/b> ablaufen: Ersteres steckt voller intelligenter Pointen und cleverer Plotverl\u00e4ufe, letzteres ist wie bereits erw\u00e4hnt \u201eerschreckend\u201c authentisch und trotzdem spannend.<\/p>\n<p><i><b>Will win: Olive Kitteridge<br \/>\nCould win: Wolf Hall<br \/>\nMy vote: Wolf Hall<\/b><\/i><\/p>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Beste TV-Movie\/Mini-Series Regie<\/span><\/h2>\n<p><i><b>Nominiert sind:<\/b><\/i><\/p>\n<p><i><b>American Horror Story: Freak Show (Episode \u201eMonsters Among Us\u201c)<br \/>\nBessie<br \/>\nThe Honorable Woman<br \/>\nHoudini<br \/>\nThe Missing<br \/>\nOlive Kitteridge<br \/>\nWolf Hall<\/b><\/i><\/p>\n<p>Die Nominierung von Uli Edels Regieleistung in <b>Houdini<\/b> ist jenseits von Gut und B\u00f6se. Die beiden Folgen der Mini-Serie sind derart \u00fcberzogen und \u00fcberstilisiert, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich applaudieren oder vor Scham versinken m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Der Rest des Feldes ist bedeutend konventioneller und sollte sich vor den meisterhaft inszenierten Highlights in <b>The Honorable Woman<\/b> verneigen: Allein die Anfangsszene, die den Mord an des Vaters Protagonistin zeigt, ist ein St\u00fcck f\u00fcr&#8217;s Lehrbuch. Allerdings d\u00fcrfte ein Gewinn gegen das in der Industrie mehr geachtete <b>Olive Kitterdige<\/b> schwer durchzusetzen sein, zudem Lisa Cholodenkos Regie eine dieser seltenen Glanzleistungen ist, die eine auf den ersten Blick gew\u00f6hnliche Geschichte in ein durch und durch ansehnliches Korsett packt.<\/p>\n<p><i><b>Will win: Olive Kitteridge<br \/>\nCould win: The Honorable Woman<br \/>\nMy vote: The Honorable Woman<\/b><\/i><\/p>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Bester Hauptdarsteller eines TV-Movie\/einer Mini-Serie<\/span><\/h2>\n<p><i><b>Nominiert sind:<\/b><\/i><\/p>\n<p><i><b>Adrian Brody (Houdini)<br \/>\nDavid Oyelowo (Nightingale)<br \/>\nMark Rylance (Wolf Hall)<br \/>\nRichard Jenkins (Olive Kitteridge)<br \/>\nRicky Gervais (Derek: The Final Chapter) **<br \/>\nTimothy Hutton (American Crime)<\/b><\/i><\/p>\n<p>David Oyelowo all the way: Nicht nur, dass der Mann aufgrund des letztj\u00e4hrigen Oscar-Snubs jeden \u201eTrostpreis\u201c dieser Erde verdient hat. Er tr\u00e4gt ganz alleine einen abendf\u00fcllenden Film und liefert ein fantastisches Portr\u00e4t eines verst\u00f6rten Kriegsveteranen. Einzig Richard Jenkins hat Au\u00dfenseiterchancen, eben aufgrund der allgemeinen Beliebtheit seitens <b>Olive Kitteridge<\/b> und seiner subtilen Darstellung.<\/p>\n<p>Ansonsten m\u00f6chte ich jauchzen und jubeln \u00fcber Timothy Hutton: Seit seinem Oscar-Sieg vor 35 (!) Jahren hat er eine Drehbuchniete nach der anderen gezogen und dank <b>American Crime<\/b> endlich mal zeigen d\u00fcrfen, dass <b>Ordinary People<\/b> keine Eintagsfliege war.<\/p>\n<p><i><b>Will win: David Oyelowo<br \/>\nCould win: Richard Jenkins<br \/>\nMy vote: David Oyelowo<\/b><\/i><\/p>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Beste Hauptdarstellerin eines TV-Movie\/einer Mini-Serie<\/span><\/h2>\n<p><i><b>Nominiert sind:<\/b><\/i><\/p>\n<p><i><b>Emma Thompson (Sweeney Todd (Lincoln Center)) **<br \/>\nFelicity Huffman (American Crime)<br \/>\nFrances McDormand (Olive Kitteridge)<br \/>\nJessica Lange (American Horror Story: Freak Show)<br \/>\nMaggie Gyllenhaal (The Honorable Woman)<br \/>\nQueen Latifah (Bessie)<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde zu gerne wissen, wie Emma Thompson das hier geschafft hat: Ihre Nominierung bezieht sich auf eine Aufzeichnung einer Theaterauff\u00fchrung, die in keiner Form auf DVD oder Video on Demand erh\u00e4ltlich ist und scheinbar auch nicht in Form von Screenern existiert. F\u00fcr jemand wie mich war es jedenfalls unm\u00f6glich, auch nur einen Ausschnitt ihrer Darbietung zu sehen. Davon abgesehen gibt es bei den Frauen viel mehr zu diskutieren als bei den M\u00e4nnern, denn die anderen f\u00fcnf Damen haben allesamt eine mehr oder weniger gro\u00dfe Siegchance.<\/p>\n<p>Erneut k\u00f6nnte <b>Olive Kitteridge<\/b> absahnen, speziell dank Frances McDormands subtiler Mimik und ihtrm stets mit sich tragenden Mix aus Frust sowie Zynismus. Gleichzeitig sehe ich ausgerechnet sie als eine Schwachstelle, denn ihr Charakter ist nicht wirklich \u201eliebenswert\u201c und das wiederum ist (leider) stets ein Problem bei solchen Preisverleihungen.<\/p>\n<p>Jessica Lange hat zwar schon besseres bez\u00fcglich <b>American Horror Story<\/b> abgeliefert, doch allein ihr perfekter Deutschakzent als Elsa Mars in <b>Freak Show<\/b> ist jede Verneigung wert. Wenn jedoch eine altgediente und bereits mehrfach honorierte Veteranin an einem weiteren Emmy schn\u00fcffeln darf, dann ist es Felicity Huffman f\u00fcr <b>American Crime<\/b>. Zwar muss auch sie mit einem \u201eunliebsamen\u201c Charakter\u201c hantieren, der jedoch voller Energie und vorzeigew\u00fcrdiger Szenenausschnitte steckt. Ihr emotionaler Zusammenbruch am Ende der Serie ist jedenfalls Oscar-reif.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meine Stimme eindeutig an Maggie Gyllenhaals zerr\u00fctteter Darstellung in <b>The Honorable Woman<\/b> geht, die ein Trauma nach dem anderen durchleben \u201edarf\u201c und nebenbei \u00fcberraschend den Golden Globe Anfang des Jahres gewann, tippe ich was den Sieg anbelangt letztlich auf Queen Latifahs sympathischer Darstellung in <b>Bessie<\/b>. Nicht vergessen: Charaktere, die auf reale Personen gest\u00fctzt sind, haben bei Oscars, Golden Globes und Emmys immer ein Plus in der Hinterhand.<\/p>\n<p><i><b>Will win: Queen Latifah<br \/>\nCould win: Frances McDormand<br \/>\nMy vote: Maggie Gyllenhaal<\/b><\/i><\/p>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Bester Nebendarsteller eines TV-Movie\/einer Mini-Serie<\/span><\/h2>\n<p><i><b>Nominiert sind:<\/b><\/i><\/p>\n<p><i><b>Bill Murray (Olive Kitteridge)<br \/>\nDamian Lewis (Wolf Hall)<br \/>\nDenis O&#8217;Hare (American Horror Story: Freak Show)<br \/>\nFinn Wittrock (American Horror Story: Freak Show)<br \/>\nMichael Kenneth Williams (Bessie)<br \/>\nRichard Cabral (American Crime)<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich war zugegebenerma\u00dfen schockiert, als ich mir auf Gold Derby die Prognosen der Emmy-Experten anschaute und ich dort keine kollektiven Jubelarien bez\u00fcglich Finn Wittrock sichtete, der in meinen Augen einen B\u00f6sewicht f\u00fcr die Geschichtsb\u00fccher abliefert. Nat\u00fcrlich profitiert Wittrock vom bereits abartigen Grundriss seines diabolischen Charakters \u2013 aber dann muss man es nat\u00fcrlich auch noch hinkriegen, derart perfekt ein so eindringliches Arschloch zu mimen. Ich war jedenfalls gleichzeitig fasziniert wie angekelt \u2013 und sein Showdown in der letzten Folge liegt mir jetzt noch schwer im Magen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu den Experten: Die prognostizieren erneut <b>Olive Kitterdige<\/b> und somit Bill Murray, der jedoch in meinen Augen eine Spur zu verdeckt spielt und auch erst recht sp\u00e4t seinen Einsatz findet. Deshalb lehne ich mich hier mal aus dem Fenster und schiele in Richtung Richard Cabral, der in <b>American Crime<\/b> einen \u00e4u\u00dferst starken Abschlussmonolog hinlegt und sich allein deshalb in die K\u00f6pfe einiger W\u00e4hler eingebrannt haben d\u00fcrfte.<\/p>\n<p><i><b>Will win: Richard Cabral<br \/>\nCould win: Bill Murray<br \/>\nMy vote: Finn Wittrock <\/b><\/i><\/p>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Beste Nebendarstellerin eines TV-Movie\/einer Mini-Serie<\/span><\/h2>\n<p><i><b>Nominiert sind:<\/b><\/i><\/p>\n<p><i><b>Angela Bassett (American Horror Story: Freak Show)<br \/>\nKathy Bates (American Horror Story: Freak Show)<br \/>\nMo&#8217;Nique (Bessie)<br \/>\nRegina King (American Crime)<br \/>\nSarah Paulson (American Horror Story: Freak Show)<br \/>\nZoe Kazan (Olive Kitteridge)<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich sag es mal freundlich: Wenn das Ding hier nicht an Sarah Paulson geht, dann wird sie von den Emmy-W\u00e4hlern gehasst. Sie h\u00e4tte schon haushoch f\u00fcr <b>American Horror Story: Asylum<\/b> siegen M\u00dcSSEN \u2013 und nun kehrt sie mit einer Doppelrolle zur\u00fcck, in der sie zwei siamesische Zwillingsschwestern spielt, die rein \u00e4u\u00dferlich aus zwei K\u00f6pfen und einem K\u00f6rper bestehen. Unrealistisch, sagt ihr? Fragt mal bei Abigail und Brittany Hensel nach&#8230;<\/p>\n<p>Jedenfalls mimt Paulson nicht nur zwei Charaktere auf einen Schlag: Deren Pers\u00f6nlichkeiten sind v\u00f6llig unterschiedlich und jede f\u00fcr sich meisterhaft umgesetzt. Einzig Regina King kommt hier mit ihrer voller Selbstbewusstsein strotzenden Darstellung in <b>American Crime<\/b> ran \u2013 aber ein Sieg f\u00fcr sie w\u00e4re ebenso in meinen Augen einfacher nur ein gezielter Schlag gegen Sarah Paulson.<\/p>\n<p><i><b>Will win: Sarah Paulson<br \/>\nCould win: Regina King<br \/>\nMy vote: Sarah Paulson<\/b><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amerikanische Comedy und Drama Serien sind inzwischen beliebter als viele Kinoblockbuster. 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