{"id":3059,"date":"2015-08-26T12:00:44","date_gmt":"2015-08-26T10:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=3059"},"modified":"2015-08-21T02:27:18","modified_gmt":"2015-08-21T00:27:18","slug":"game-229-superbrothers-sword-sworcery-ep","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=3059","title":{"rendered":"Game #229: Superbrothers &#8211; Sword &#038; Sworcery EP"},"content":{"rendered":"<p><i><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/229-Sword__Sworcery.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3060\" alt=\"229-Sword_&amp;_Sworcery\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/229-Sword__Sworcery.jpg\" width=\"600\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/229-Sword__Sworcery.jpg 600w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/229-Sword__Sworcery-300x70.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a>Hersteller: Superbrothers<br \/>\nCreative Directors: Craig D. Adams &amp; Kris Piotrowski<br \/>\nProject Leadership: Kris Piotrowski<br \/>\nComposer: Jim Guthrie<br \/>\nSystem: iOS<br \/>\nJahr: 2011<\/i><\/p>\n<p><!--more-->J\u00fcngst h\u00f6re ich immer mehr besorgte Zocker schreien: \u201eH\u00f6rt auf, Spielen mit Pixel-Grafik Geld hinterher zu werfen! Wir wollen neue Games in moderner Grafik! Kehrt dem Retro-Schei\u00df den R\u00fccken und unterst\u00fctzt ihn nicht mit eurer Aufmerksamkeit!\u201c Was diese Meckerm\u00e4uler nie kapieren werden: Pixel-Grafik ist kein Kompromiss f\u00fcr minderbemittelte Programmierer, die sich keine Unity-Engine leisten k\u00f6nnen. Es ist ein eigenst\u00e4ndiges Stilmittel, das richtig angewandt verboten sch\u00f6n aussehen kann.<\/p>\n<p>Ich bin mir nicht wirklich sicher, worum es in <b>Superbrothers: Sword &amp; Sworcery EP<\/b> geht. Sowohl auf dem iPad als auch dem PC dirigiere ich meine Heldin, eine skythische Kriegerin, durch eine vertr\u00e4umte Gegend mit vielen B\u00e4umen, schummrigen H\u00f6hlen und vereinzelten H\u00fctten. Ich rede mit freundlichen Bauern, interagiere mit fremdartigen Waldgeistern und k\u00e4mpfe gegen gro\u00dfe, schwarze Kreaturen. Die Geschichte wird nur in Form weniger Textzeilen erz\u00e4hlt, die zudem immer etwas kryptisch und auf poetisch getrimmt geheimnisvoll sein m\u00f6chten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend f\u00fcr mein Videomaterial die PC-Version herhalten musste, ist die iPad-Version der wahre Star: Zum einen kommt dort die Grafik am besten zur Geltung, bei der ihr bewusst s\u00e4mtliche Pixel einzeln vom Bildschirm sehen sollt. Und, bei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unterschiedliche Geschm\u00e4cker: Wer hinter dieser Farbenpracht und Detailtreue keine Sch\u00f6nheit entdeckt, der kann nur ein verbohrter 3D- &amp; Polygon-Fanatiker sein. <b>Sword &amp; Sworcery<\/b> ist der ultimative Beweis daf\u00fcr, dass mit Retro Kunst m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Zum anderen profitiert die iPad-Version von einer eing\u00e4ngigeren und zum Spielgeschehen passendere Benutzerf\u00fchrung. Nicht nur, dass die Interaktion mit euren Fingern und dem Touchscreen besser funktioniert als eine schn\u00f6de Point&#8217;n&#8217;Click-Steuerung via Maus: Wenn ihr vom Erkundungs- in den Kampfmodus wechseln m\u00f6chtet, dann m\u00fcsst ihr einfach euer iPad um 90 Grad drehen. Die Idee ist nicht nur cool, sondern sorgt dank des gekippten Seitenverh\u00e4ltnisses auch f\u00fcr eine v\u00f6llig andere Perspektive, die ein ganz eigenes Flair vermittelt.<\/p>\n<p>Der Soundtrack von Indie-Pop-K\u00fcnstler Jim Guthrie ist nicht nur eine Klasse f\u00fcr sich, sondern steht in enger Verbindung mit dem EP-Charakter des Spiels. Zu Beginn eures Abenteuers seht ihr n\u00e4mlich eine Schallplatte, die zu rotieren beginnt. Sp\u00e4ter k\u00f6nnt ihr in einer H\u00fctte Platz nehmen und euch ausruhen, woraufhin ihr in eine Traumwelt gelangt. Das wiederum wird durch das Herumdrehen der Platte dargestellt. Ergo wechselt ihr in <b>Sword &amp; Sworcery<\/b> st\u00e4ndig zwischen zwei Welten &#8211; genau wie man in den 1970er Jahren regelm\u00e4\u00dfig die Seiten seiner Lieblingsschallplatte umgedreht hat.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend sei gesagt: Ich verstehe beileibe nicht alles, was in <b>Sword &amp; Sworcery<\/b> passiert \u2013 und manchmal ist mir das Spiel auch zu kryptisch. Aber die wundervolle Grafik und die neckischen Stilelemente sind unwiderstehlich faszinierend.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_68881\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/nlrGnNJKJaI?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hersteller: Superbrothers Creative Directors: Craig D. 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