{"id":2557,"date":"2015-07-22T12:00:00","date_gmt":"2015-07-22T10:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=2557"},"modified":"2016-03-24T21:17:11","modified_gmt":"2016-03-24T20:17:11","slug":"game-264-buffy-the-vampire-slayer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=2557","title":{"rendered":"Game #264: Buffy the Vampire Slayer"},"content":{"rendered":"<p><i><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/264-Buffy.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2558\" alt=\"264-Buffy\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/264-Buffy.jpg\" width=\"600\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/264-Buffy.jpg 600w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/264-Buffy-300x70.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a>Hersteller: The Collective<br \/>\nProject Directors: Douglas Hare, Richard Hare &amp; Gary Priest<br \/>\nAudio: Steven von Kampen &amp; Antonio Barnes<br \/>\nSystem: Xbox<br \/>\nJahr: 2002<\/i><\/p>\n<p><!--more-->Ich liebe <b>Buffy the Vampire Slayer<\/b> &#8211; also die Serie.Sie ist f\u00fcr mich das, was f\u00fcr andere <b>Star Trek<\/b>, <b>Seinfeld<\/b> oder <b>Breaking Bad<\/b> ist: Der Grund, warum ich s\u00fcchtig nach Fernsehserien bin. Anfangs arg bel\u00e4chelt, f\u00fchrte Joss Whedon \u00fcber sieben Jahre lang eine Geschichte, die in Punkto Charakterentwicklung wegweisend war. Schaut euch allein die Hauptdarsteller in ihrer jeweils ersten und letzten Folge an: Sie sind teilweise nicht mehr wiederzuerkennen \u2013 und die Serie schafft es, diese Diskrepanz wie \u201enat\u00fcrlich\u201c erscheinen zu lassen.<\/p>\n<p>Das Spiel f\u00fcr die Xbox ist nicht ganz so gut, eben weil man in knapp zehn Stunden kaum solch eine Leistung vollbringen kann. Aber es macht verdammt viel richtig und umgeht geschickt einige der Probleme, die bei einer Transformation vom passiven zum aktiven Medium automatisch zustande kommen.<\/p>\n<p>Allen voran stehen die K\u00e4mpfe: Buffy ist eine Vampirj\u00e4gerin, die aufgrund ihres Au\u00dferw\u00e4hltenstatus mehr Kraft besitzt als andere M\u00e4dchen in ihrem Alter. Nat\u00fcrlich muss auch sie trainieren, jedoch besitzt sie das grundlegende Talent, einem Untoten einen Pflock ins Herz zu rammen. Dazu braucht es n\u00e4mlich ganz sch\u00f6n Kraft, um einen angespitzten Holzklotz durch den Brustkorb zu dr\u00fccken&#8230; Trotzdem bedarf es im Grunde \u201enur\u201c einen gezielten Hieb, den Gegner zu Asche zu verwandeln. Das wiederum bei\u00dft sich wiederum mit der klassischen Pr\u00fcgelspielmechanik, die The Collective f\u00fcr ihr Spiel vorschwebte. Was also tun?<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung ist so bescheuert wie simpel: Jeder Gegner hat eine klassische Energieleiste, die seine Kraft symbolisiert. Ihr m\u00fcsst sie zun\u00e4chst wie in einem gew\u00f6hnlichen Beat&#8217;em Up runterpr\u00fcgeln und d\u00fcrft dabei nat\u00fcrlich selbst nicht allzu oft getroffen werden. Erst wenn die Energie bei Null angelangt ist, ist der Vampir so weit geschw\u00e4cht, dass er sich gegen den t\u00f6dlichen Pflocksto\u00df nicht mehr zu wehren wei\u00df. Mit diesem Kniff bleiben die Entwickler sowohl der Serie als auch dem Spielgenre treu.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt spielen sich die K\u00e4mpfe packend und einfach gut. Wo so viele andere Lizenzumsetzungen dieser Art nach f\u00fcnfzehn Minuten langweilen, da h\u00e4lt <b>Buffy the Vampire Slayer<\/b> die Balance bis zum Schluss. Hinzu kommt ein <b>Tomb Raider<\/b> \u00e4hnliches Grundger\u00fcst, weswegen ihr viel laufen, viel klettern und ein klein wenig puzzeln m\u00fcsst. Damit ist das Spiel zwar nicht das intelligenteste seiner Art, aber allemal abwechslungsreicher als ein Standard-Brawler.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt ist die Geschichte gut geschrieben und f\u00fcgt sich prima in den Serienkanon ein (wobei sie zwischen der siebten und der achten Episode der dritten Staffel angesiedelt ist und auch wunderbar dort hinein passt). Besonders toll ist die englische Synchronisation, die mit Ausnahme von Buffy selbst von den Originaldarstellern \u00fcbernommen wurde. Sarah Michelle Geller hingegen wurde gegen Giselle Loren ersetzt, die einen guten Job als Ersatzfrau abliefert und die Stimme ihres Vorbilds gekonnt kopiert.<\/p>\n<p><b>Buffy the Vampire Slayer<\/b> ist ein sch\u00f6nes Beispiel daf\u00fcr, wie Lizenzumsetzungen ausschauen sollten: Leicht zu spielen, treu zum Original und sch\u00f6n atmosph\u00e4risch f\u00fcr die Fanbasis. Schade, dass nur der (\u00e4hnlich gute) Nachfolger f\u00fcr andere Konsolen abseits der alten Xbox erschienen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_36128\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/7nawCQ0mxUs?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Buffy.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2559\" alt=\"Buffy\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Buffy-720x1024.jpg\" width=\"576\" height=\"819\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Buffy-720x1024.jpg 720w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Buffy-210x300.jpg 210w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Buffy.jpg 1514w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hersteller: The Collective Project Directors: Douglas Hare, Richard Hare &amp; Gary Priest Audio: Steven von Kampen &amp; Antonio Barnes System: Xbox Jahr: 2002<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,2],"tags":[],"class_list":["post-2557","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-game","category-personal-top-365"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2557","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2557"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2557\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2560,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2557\/revisions\/2560"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2557"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2557"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2557"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}