{"id":1610,"date":"2015-05-15T12:00:55","date_gmt":"2015-05-15T10:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=1610"},"modified":"2015-04-30T17:36:36","modified_gmt":"2015-04-30T15:36:36","slug":"game-332-nights-into-dreams","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=1610","title":{"rendered":"Game #332 &#8211; NiGHTS into Dreams&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><i><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/332-NiGHTS.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1611\" alt=\"332-NiGHTS\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/332-NiGHTS.jpg\" width=\"600\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/332-NiGHTS.jpg 600w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/332-NiGHTS-300x70.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a>Hersteller: Sonic Team<br \/>\nDirector: Naoto Ohshima<br \/>\nComposer: Naofumi Hataya, Tomoko Sasaki &amp; Fumie Kumatani<br \/>\nSystem: Sega Saturn<br \/>\nJahr: 1996<\/i><\/p>\n<p><b><!--more-->NiGHTS<\/b> hatte eigentlich alles: eine m\u00e4rchenhafte Grafik, einen vertr\u00e4umten Soundtrack, ein verspieltes Gegnerdesign, ein einmaliges Spielkonzept und sogar einen eigens konzipierten Analogcontroller. <b>NiGHTS<\/b> sollte \u00e4hnlich wie <b>Sonic<\/b> eine neue Marke etablieren, um alte wie neue Sega-Fans zu verzaubern. Doch obwohl die Verkaufszahlen f\u00fcr Sega Saturn Verh\u00e4ltnisse ordentlich waren, so geriet der Titel in Vergessenheit.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zugegeben: Die Story ist so bescheuert, dass ich sie eigentlich gar nicht erst zitieren mag. Im Kern geht es um einen Jungen und ein M\u00e4dchen, die beide vom Leben gepeinigt zu Bett gehen, in ihren Tr\u00e4umen mit einem Wesen namens Nights verschmelzen und gemeinsam gegen den b\u00f6sen Wizemen k\u00e4mpfen, dem Herrscher aller Albtr\u00e4ume.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Letztlich steuert ihr Nights vor einer kunterbunten Hintergrundkulisse und fliegt mit dem Kerlchen durch mehrere Parcours voller blauer Chips, orangefarbener Ringe und diversen Gegnern. Erst wenn ihr zwanzig Chips gesammelt, daraufhin den so genannten Ideya Capture zerst\u00f6rt und zur\u00fcck zum Ausgangspunkt des Parcours ged\u00fcst seid, gelangt ihr in den n\u00e4chsten Level \u2013 sofern ihr die geforderte Aufgabe in der vorgegebenen Zeit absolviert habt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Chips lassen sich nicht nur durch schn\u00f6de Ber\u00fchrungen einsammeln, sondern auch durch geschicktes Umkreisen \u2013 was im Idealfall Zeit spart. Wer zudem flei\u00dfig sowie ohne unn\u00f6tige Unterbrechungen durch die Ringe fliegt, der erh\u00f6ht seinen Punktemultiplikator. Dies ist deshalb wichtig, weil ihr ganz am Ende ein Mindestranking erreichen m\u00fcsst, um den n\u00e4chsten Level besuchen zu d\u00fcrfen. Ebenfalls ausschlaggebend f\u00fcr euren Erfolg ist der abschlie\u00dfende Endboss, den ihr ebenso mit Geschick anstatt brachialer Action austricksen m\u00fcsst. Abh\u00e4ngig von der Zeit, die ihr f\u00fcr euren Sieg ben\u00f6tigt habt, wird eure Gesamtpunktzahl mit einem weiteren Multiplikator aufgestockt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ihr euch nur in zwei Dimensionen fortbewegen k\u00f6nnt (rauf\/runter sowie links\/rechts), bewegt sich die Kamera wie auf Schienen auch mal nach vorne oder nach hinten. Daraus resultiert ein interessanter Mix aus einem 2D-Spieldesign und einer 3D-Kulisse, \u00e4hnlich wie beim nahezu zeitgleich ver\u00f6ffentlichten Jump&amp;Run <b>Pandemonium<\/b>.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Anno 1996 sorgte zudem der Analogcontroller f\u00fcr Aufsehen, der extra f\u00fcr das Spiel entwickelt und gemeinsam im Bundle verkauft wurde. Heute mag sich das klobige Ding steif anf\u00fchlen, doch damals sorgte er f\u00fcr ein v\u00f6llig neues Spielgef\u00fchl. Einzig der Standardcontroller des Nintendo 64 besa\u00df eine vergleichbare Technologie, die wir Europ\u00e4er jedoch erst ein Jahr sp\u00e4ter zu Gesicht bekamen.<\/p>\n<p>Um ehrlich zu sein kann ich verstehen, warum <b>NiGHTS<\/b> auf lange Sicht nicht den gleichen Kult wie <b>Sonic<\/b> einfuhr \u2013 und nein: Es liegt meines Erachtens nicht an der gefloppten Saturn-Konsole. Vielmehr wird das eigentlich simple Konzept durch viel zu viele unn\u00f6tige Kleinigkeiten aufgebl\u00e4ht. So steuert ihr zu Beginn eines Levels stets eines der beiden Kinder und m\u00fcsst erst einmal zu NiGHTS laufen, bevor das eigentliche Spiel beginnt. Macht ihr dies nicht, dann k\u00f6nnt ihr nur langsam wie tr\u00e4ge durch Gegend springen \u2013 was die Einleitung entsprechend unsinnig erscheinen l\u00e4sst. Und auch die Idee mit den Chips und dem Ideya Capture sorgt eigentlich nur daf\u00fcr, dass ihr jeden Parcours wiederholt durchfliegen m\u00fcsst.<\/p>\n<p>Aber um Himmels Willen: Ich wollte jetzt eigentlich nicht \u00fcber das Spiel l\u00e4stern. <b>NiGHTS<\/b> lebt von einem Konzept, das in der Form bis heute nahezu einmalig geblieben ist. Schlie\u00dflich gibt es keinen ernstzunehmenden Klon und der einzige Nachfolger, der elf Jahre sp\u00e4ter f\u00fcr die Wii ver\u00f6ffentlicht wurde, ist aufgrund langweiliger Jump&amp;Run-Sequenzen sowie frustiger Endgegner bedeutend nerviger. Zu guter Letzt verw\u00f6hnt euch ein verspielter Soundtrack und selbst die sichtlich gealterte Grafik besitzt dank ihrer Farbenvielfalt nach wie vor Charme \u2013 sofern ihr das Spiel mit einem alten R\u00f6hrenfernsehers zockt, versteht sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_39458\"  width=\"576\" height=\"432\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"432\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_6ez2THDlHE?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/NIGHTS.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1814\" alt=\"NIGHTS\" src=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/NIGHTS-1024x1007.jpg\" width=\"576\" height=\"566\" srcset=\"https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/NIGHTS-1024x1007.jpg 1024w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/NIGHTS-300x295.jpg 300w, https:\/\/www.theawardian.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/NIGHTS.jpg 1422w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hersteller: Sonic Team Director: Naoto Ohshima Composer: Naofumi Hataya, Tomoko Sasaki &amp; Fumie Kumatani System: Sega Saturn Jahr: 1996<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,2],"tags":[],"class_list":["post-1610","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-game","category-personal-top-365"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1610"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1816,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1610\/revisions\/1816"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}