{"id":1074,"date":"2015-03-06T06:41:24","date_gmt":"2015-03-06T04:41:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theawardian.de\/?p=1074"},"modified":"2016-04-04T23:53:50","modified_gmt":"2016-04-04T21:53:50","slug":"the-awardian-best-game-soundtracks-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theawardian.de\/?p=1074","title":{"rendered":"The Awardian: Best Game Soundtracks 2014"},"content":{"rendered":"<p>Das Jahr 2014 ist l\u00e4ngst rum, doch trotzdem braucht es etwas Zeit, um es auch richtig &#8222;sacken&#8220; zu lassen. Und passend zur GDC, die gestern ihre GOTY-Riege pr\u00e4sentierte, starte ich nun auch hier auf Awardian eine kleine Serie von Artikeln, die meine pers\u00f6nlichen Highlights w\u00fcrdigen soll.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\"><!--more-->Den Start macht eine ganz besondere Kategorie, die mir seit eh und je sehr am Herzen liegt: die beste Videospielmusik. Und entsprechend reicht eine schn\u00f6de Top Ten nicht aus, um auch wirklich alles relevante unter einen Hut zu bringen. Weshalb ich mit ein paar &#8222;besonderen Ehrungen&#8220; starte&#8230;<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><span style=\"color: #80bfff;\">Honorable Mentions<\/span><\/h1>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Bestes Album&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">The Glory Days<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Jimmy Hinson (Big Giant Circles)<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich habe im vergangenen Jahr nicht viele Videospiel bezogene Alben geh\u00f6rt, allerdings stand der vermeintliche Sieger dieses Special Awards so oder so bereits im Februar fest. Wer auch nur einen Funken Interesse an Chiptune-lastiger Musik hat, der kommt um Jimmy Hinsons fulminantes <b>The Glory Days<\/b> nicht herum. 21 St\u00fccke voller Energie und guter Laune stecken in einem unvergleichlichen Gesamtpaket, bei dem von der Komposition bis zur Instrumentation alles stimmt.<\/p>\n<p>Obwohl sich die Musik im Kern nach &#8222;Chiptune&#8220; anh\u00f6rt, wirkt sie au\u00dfergew\u00f6hnlich modern. Hinson mixt typische 8-Bit-Sounds mit neuzeitlichen Synthesizern und addiert obendrauf eine Handvoll &#8222;konventioneller&#8220; Instrumente. Das Ergebnis ist unwiderstehlich gut und eines der besten Werke seiner Art. Das f\u00fcr meine Begriff beste St\u00fcck tr\u00e4gt den etwas seltsamen Namen <b>No Party Like a Mojang Party<\/b> \u2013 und ich h\u00e4tte es ohne mit der Wimper zu zucken als beste Komposition 2014 gek\u00fcrt, wenn es Teil eines Videospieles gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_95557\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/dnwdYWXuU4s?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/44385\"><i><b>VGMDB-Eintrag<\/b><\/i><\/a><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/music.biggiantcircles.com\/album\/the-glory-days\">Bandcamp-Album<\/a> (MP3)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Waiting in the Wings&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Broken Age<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Peter McConnell<\/b><\/i><\/p>\n<p>Dank Early Access, Kickstarter und Episodenformat ist es keine Seltenheit, dass ich immer \u00f6fters \u00fcber grandiose Soundtracks aus eigentlich unfertigen Spielen stolpere. So warte ich bereits seit Ende 2013 auf die finale Ver\u00f6ffentlichung von <b>Starbound<\/b>, allein um Curtis Schweitzers magischen Score abzufeiern. Und auch 2014 gab es einen Titel, der mich musikalisch sofort anfixte und den ich aber erst 2015 in seinem vollen Umfang w\u00fcrdigen kann: Peter McConnell&#8217;s <b>Broken Age<\/b>.<\/p>\n<p>McConnell ist kein Unbekannter in meinen allj\u00e4hrlichen Top-Ten-Listen \u2013 so hat er sich anno 1998 f\u00fcr <b>Grim Fandango<\/b> und 2005 f\u00fcr <b>Psychonauts<\/b> einen Platz sichern k\u00f6nnen. Mit <b>Broken Age<\/b> sollte er es wieder schaffen, sofern der zweite Akt mit dem ersten mithalten kann. Die Musik ist im Gegensatz zu vielen anderen Soundtrackhighlights weniger dominant anstatt unterschwellig tragend. Deshalb f\u00e4llt sie vielleicht nicht direkt auf, ist aber aufgrund ihrer dezenten Integration und hervorstechenden Produktion ein wichtiger Bestandteil der Atmosph\u00e4re. Und allein die wenigen Takte des halbmin\u00fctigen Hauptthemas sind traumhaft genug, um \u00fcber eine W\u00fcrdigung ernsthaft nachzudenken.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_84958\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/6OEi76hJafw?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/43767\">VGMDB-Eintrag<\/a><\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/doublefine.bandcamp.com\/album\/broken-age-original-soundtrack\">Bandcamp-Album<\/a> (MP3)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Bester lizensierter Soundtrack&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Valiant Hearts<\/span><\/h2>\n<p>Ich wiederhole mich ungern, aber das hier kann ich nicht oft genug sagen: Ich mag keine lizensierten Soundtracks. Spiele, die sich auf altbekannten Songs ausruhen, sind mir immer ein St\u00fcck weit suspekt. Jedoch gibt es auch ein paar Ausnahmen, die keine Mainstreamhits sondern landl\u00e4ufig unbekanntes Material ausbuddeln und deren Auswahl meist viel individueller sowie passender klingt.<\/p>\n<p>2008 hat <b>Braid<\/b> vorgemacht, was nun <b>Valiant Hearts<\/b> erneut gelang: Die vornehmlich instrumentalen St\u00fccke fangen wunderbar die wehm\u00fctige Aura ein, die euch das Antikriegsspiel vermitteln m\u00f6chte. Manchmal klingt die Musik zwar nach Pseudo-Hans-Zimmer \u2013 aber wenn sie wirklich stark ist, dann erinnert sie eher an Yann Tiersen, dessen Stil jedem versierten Kinog\u00e4nger seit der fabelhaften Welt der Amelie ein Begriff sein sollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_53773\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/2abGbFoEUuk?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/46656\">VGMDB-Eintrag<\/a><\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Valiant-Hearts-Great-Original-Soundtrack\/dp\/B00LKNHC8E\">Amazon-Album<\/a> (MP3)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Bester Soundtrack, den niemand geh\u00f6rt hat&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">TouchFish<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Chris H\u00fclsbeck<\/b><\/i><\/p>\n<p>Wer hat da &#8222;unverbesserlicher Fanboy&#8220; gerufen? Von wegen \u2013 was kann ich daf\u00fcr, wenn Chris H\u00fclsbeck heute immer noch ein musikalisches Kleinod nach dem anderen raushaut? Es mag zwar seit l\u00e4ngerem nichts mehr im Kaliber eines <b>Turrican<\/b> oder <b>Apidya<\/b> dabei gewesen sein \u2013 aber daf\u00fcr erfreut er mich immer wieder mit starken Underdogs der Marke <b>The War of the Worlds<\/b> oder eben <b>TouchFish<\/b>.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich beschr\u00e4nkte sich das Spiel auf ein Dutzend Musikst\u00fccke, die eine typisch-beschauliche Sonne, Meer &amp; Strand-Atmosph\u00e4re erzeugen. Der ruhige Synthistil erinnerte mich sofort an H\u00fclsbecks Album <b>Number Nine<\/b>, das bei seinen Fans f\u00fcr eine gemischte Resonanz sorgte. Dabei war es nie schlecht, sondern einfach &#8222;anders&#8220; als <b>Turrican<\/b>.<\/p>\n<p>Der ausschlaggebende Faktor f\u00fcr diesen Special Award ist der Deep-Chiptune-Pack, der erst ein paar Monate sp\u00e4ter nachgeschoben wurde. Dort h\u00f6rt ihr einen Chris H\u00fclsbeck, der an seine fr\u00fchen Werke aus den C64-Zeiten erinnert. Zwei der vier Musikst\u00fccke sind ein ganz klarer Fingerzeug darauf, dass der Altmeister seine Wurzeln nie verleugnet hat. Und ein weiteres klingt anfangs extrem infantil, entpuppt sich aber im Laufe der drei Minuten als \u00e4u\u00dferst spa\u00dfig und hochgradig melodisch.<\/p>\n<p>Im Prinzip fehlt nur noch eins: eine Ver\u00f6ffentlichung via Bandcamp&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Bester Chiptune Soundtrack&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Shovel Knight<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Jake Kaufman &amp; Manami Matsumae<\/b><\/i><\/p>\n<p>Wie h\u00e4tte sich <b>Mega Man<\/b> ohne Pseudo-E-Gitarre als Leadinstrument angeh\u00f6rt? <b>Shovel Knight<\/b> gibt einen wagen Eindruck dar\u00fcber: Die Musik ist \u00e4hnlich flott wie jene der Kultserie, aber die Instrumentation vermittelt einen eher heroischen Touch, der an typische Fantasy\/RPG-Spiele erinnert.<\/p>\n<p>Zwei Tracks stechen besonders hervor: <b>In the Halls of the Usurper<\/b> ist ein wundervolles Thema der Marke &#8222;gr\u00f6\u00dfer, sch\u00f6ner, weiter&#8220;, w\u00e4hrend <b>The Requiem of Shield Knight<\/b> den tragischen Part der Geschichte auf besonders wehm\u00fctige Weise unterstreicht. Der Rest klingt f\u00fcr meine Begriffe ein St\u00fcck weit zu austauschbar, weshalb ich keinen Platz in der Top Ten freir\u00e4umen konnte. Aber als unverbesserlicher Fan der Chiptune-Musik musste ich der gut ausgearbeiteten 8-Bit-Hommage trotzdem ein paar Zeilen spendieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_93843\"  width=\"576\" height=\"432\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"432\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/c1tSmLj4_tc?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/46534\">VGMDB-Eintrag<\/a> (Original)<\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/46534\">VGMDB-Eintrag<\/a> (Arranged)<\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/virt.bandcamp.com\/album\/shovel-knight-original-soundtrack\">Bandcamp-Album<\/a> (Original (MP3))<\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/virt.bandcamp.com\/album\/strike-the-earth-shovel-knight-arranged\">Bandcamp-Album<\/a> (Arranged (MP3))<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Beste Komposition in einem durchschnittlichen Soundtrack&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">The Future of Mankind (Civilization: Beyond Earth)<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Geoff Knorr<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich habe Civilization nie mit grandioser Spielemusik in Verbindung gebracht \u2013 und das gilt auch gr\u00f6\u00dftenteils f\u00fcr <b>Beyond Earth<\/b>. Der Soundtrack ist nett, passend und wenig aufregend \u2013 bis <b>The Future of Mankind<\/b> einsetzt.<\/p>\n<p>O.k., zugegeben: Da hat jemand ganz dick bei Hans Zimmer abgeschaut. Aber frei nach dem Motto &#8222;wenn, dann richtig&#8220; fesselt diese 6 1\/2 min\u00fctige Suite eure Geh\u00f6rg\u00e4nge ohne euch Luft zum Atmen zu geben. Episch und gewaltig kitzelt Knorr das letzte aus einem m\u00e4chtigen Chor, der immer nahe am Rande der \u00dcberzogenheit wandelt und diese gef\u00e4hrliche Linie doch nie \u00fcberschreitet. Daf\u00fcr ein Bravo.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_37801\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/5B9h5TiiKSM?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/48665\"><i><b>VGMDB-Eintrag<\/b><\/i><\/a><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Sid-Meiers-Civilization-Original-Soundtrack\/dp\/B00ON8GTW8\">Amazon-Album<\/a> (MP3)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;Bester japanischer Soundtrack&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Freedom Wars<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Kemmei Adachi<\/b><\/i><\/p>\n<p>Traurig, aber wahr: 2014 ist das erste Jahr seit 1984 (!), bei dem ich keinen Top-Ten w\u00fcrdigen Soundtrack aus Fernost geh\u00f6rt habe. Ich hatte insgeheim auf <b>Bayonetta 2<\/b> gehofft, doch obwohl das Spiel gewohnt stark ist, versandet ausgerechnet hier die Musik in der Belanglosigkeit. <b>Super Smash Bros. for Wii U<\/b> wiederholt &#8222;nur&#8220; das Konzept seiner Vorg\u00e4nger (sprich: mega-viele Remixe altbekannter Nintendo-Melodien) und auch <b>Mario Kart 8<\/b> ist mehr begleitend anstatt faszinierend.<\/p>\n<p>Erst in allerletzter Minute purzelte <b>Freedom Wars <\/b>in meine Ohren und auch wenn das drei CD starke Album nicht voller Gold ist, so klingen einige der Synthi-lastigen Themen mehr als angenehm. Mein pers\u00f6nliches Highlight ist <b>Code RedII<\/b>: Der Track beginnt dumpf und generisch, f\u00fcgt St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck einige trance-artige Elemente hinein, wuchtet pl\u00f6tzlich mit einer brillanten Vocal-S\u00e4ngerin und gipfelt in einem fantastischen E-Gitarrenintermezzo.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_33204\"  width=\"576\" height=\"432\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"432\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/FnMJv7OSNDE?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/45973\"><i><b>VGMDB-Eintrag<\/b><\/i><\/a><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Game-Music-Original-Soundtrack-KDSD-719\/dp\/B00KKS0IPO\">Amazon-Album<\/a> (CD)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">&#8222;#11&#8220;<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Divinity: Original Sin<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Kirill Pokrovsky<\/b><\/i><\/p>\n<p>Dieser Soundtrack hatte mich in der ersten Minute \u2013 nein, der ersten Sekunde. Das Hauptthema ist ein Killer, obwohl es eigentlich nichts anderes tut, als mit einer verzerrten Synthi-Violine den Hall bis zum Anschlag zu zerren \u2013 typisch Kirill Pokrovsky, eben. Aber der Trick funktioniert und den eigenen Ohren freut&#8217;s.<\/p>\n<p>Die Musik im Spiel besteht aus Dutzenden klassischer Fantasy\/Mittelalter-Themen, deren Qualit\u00e4t von mittelm\u00e4\u00dfig bis grandios reicht. Aufgrund der Schwankungen und der Wiederverwertung zahlreicher Musikst\u00fccke aus den Vorg\u00e4ngern hat <b>Original Sin<\/b> den Sprung in die Top Ten verfehlt \u2013 aber wirklich nur denkbar knapp.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_51520\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_8KmAsD0yXc?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/45887\"><i><b>VGMDB-Eintrag<\/b><\/i><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/kirillpokrovsky.com\/\"><i><b>Webseite von Kirill Pokrovsky<\/b><\/i><\/a> <i><b>(inklusive Soundtrack komplett als Download)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit genug der besonderen Ehrungen und deshalb Vorhang auf f\u00fcr die Stars der diesj\u00e4hrigen Top Ten, die ganz im Gegensatz zur eingebrochenen Qualit\u00e4t der Spiele steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><span style=\"color: #80bfff;\">The Top Ten<\/span><\/h1>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#10<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Dragon Age: Inquisition<\/span><\/h2>\n<p><i style=\"line-height: 1.5;\"><b>by Trevor Morris<\/b><\/i><\/p>\n<p>Habe ich gerade bez\u00fcglich <b>Divinity: Original Sin<\/b> von einem Killer-Hauptthema geschrieben? Nun ja \u2013 dann ist jenes aus <b>Dragon Age: Inquisition<\/b> der \u00dcberkiller: Film- und Fernsehkomponist Trevor Morris schnappt sich ein ganzes Orchester und klotzt mit einer kr\u00e4ftigen Komposition, deren Zeiger weit \u00fcber &#8222;Epik&#8220; anschl\u00e4gt. Zwar klaut Morris hierf\u00fcr ganz frech die ersten Takte des Songs Edge of Night aus dem dritten <b>Herr-der-Ringe-<\/b>Film, driftet jedoch kurz darauf in eine ganz andere Richtung und erzielt letztlich sowieso eine v\u00f6llig andere Wirkung (heroisch anstatt tragisch).<\/p>\n<p>Der Rest des Soundtracks kommt leider nicht mit dem starken Anfang mit und bleibt auch allzu oft im Hintergrund \u2013 ansonsten h\u00e4tte es f\u00fcr eine h\u00f6here Platzierung gereicht. Morris zaubert zwar immer mal wieder ein paar fesche Zwischenthemen raus, allerdings h\u00f6rt ihr diese prim\u00e4r in Zwischensequenzen oder w\u00e4hrend gesonderter Spielereignisse. Bei eurer eigentlichen Erkundungstour vertraut <b>Dragon Age: Inquisition<\/b> mehr der Macht der Soundeffekte.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_79964\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/oQDs5P42MNg?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/48782\">VGMDB-Eintrag<\/a> (Original)<\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/50532\">VGMDB-Eintrag<\/a> (Bard Songs)<\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Dragon-Age-Inquisition-Games-Soundtrack\/dp\/B00OP4XAXG\">Amazon-Album<\/a> (MP3)<\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Dragon-Age-Inquisition-Bard-Songs\/dp\/B00SEKIZ1Y\/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1425614501&amp;sr=8-2\">Amazon-Album<\/a> (Bard Songs (MP3))<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#09<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Destiny<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Michael Salvatori, Martin O&#8217;Donnell, C. Paul Johnson &amp; Paul McCartney<\/b><\/i><\/p>\n<p>In gewisser Hinsicht hat mich die Musik von <b>Destiny<\/b> entt\u00e4uscht, denn sie geht \u00e4hnlich wie im zwei Jahre alten <b>Halo 4<\/b> w\u00e4hrend des Spielens zu sehr unter. Aber die St\u00e4rken von Salvatori und O&#8217;Donnell liegen zweifelsohne woanders: in den ruhigen Momenten. Und wo k\u00e4men diese besser zur Geltung, als in den Men\u00fcs zwischen dem ganzen Gelaufe und dem vielen Geballere?<\/p>\n<p>Destiny h\u00f6rt sich gro\u00dfartig an, wenn ihr nichts tut: Das mag sich idiotisch anh\u00f6ren, ist aber letztlich sinnvoll. Denn zwischen all den harten Gefechten m\u00f6chte ich mich auch entspannen. Und die ruhige, orchestrale Musik leistet hier einen entscheidenden Beitrag. Es ist jedenfalls der Part, der mir auch nach Monaten noch wohlig in Erinnerung geblieben ist \u2013 und der <b>Destiny<\/b> diesen neunten Platz beschert.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_66217\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/MlPbi5kafG0?enablejsapi=1&#038;index=8&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/48297\"><i><b>VGMDB-Eintrag<\/b><\/i><\/a><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Destiny-Original-Soundtrack-McCartney-Salvatori\/dp\/B00NZ8XC2W\/ref=pd_sim_dmusic_5?ie=UTF8&amp;refRID=1G1SQGR65KY01P5NQP9R\">Amazon-Album<\/a> (MP3)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#08<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Castlevania: Lords of Shadow 2<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by \u00d3scar Araujo<\/b><\/i><\/p>\n<p>Was haben die Leute vor f\u00fcnf Jahren gejammert, als die ersten T\u00f6ne eines modernen <b>Castlevania<\/b>-Reboots das Licht der Welt\u00f6ffentlichkeit erblickte und anstatt Chiptune-artiger Musik ein volles Orchester aus den Lautsprechern wummerte. Es w\u00e4re ein Sakrileg, ein Unding, Blasphemie, Jehova in Reinkultur \u2013 und was ist rausgekommen? \u00d3scar Araujo hat mit <b>Lords of Shadow<\/b> einen Soundtrack f\u00fcr die Geschichtsb\u00fccher geschrieben, der die ideale Dosierung zwischen episch und zur\u00fcckhaltend errang.<\/p>\n<p><b>Lords of Shadow 2<\/b> ist ein Schei\u00dfspiel \u2013 sorry, ich kann nicht anders. Kein anderer Titel hat mich derart mit seinen Ungereimtheiten und Spielspa\u00dft\u00f6terelementen zur Wei\u00dfglut gebracht. Umso unglaublicher, wie sehr mich erneut Araujo unter all dem M\u00fcll zu begeistern vermag. Allein sein <b>Titanic Struggle<\/b> erreicht Zimmersche Dimensionen, was Gr\u00f6\u00dfe und Aufbau anbelangt. Einzig der &#8222;Es ist im Prinzip wie der Vorg\u00e4nger&#8220;-Faktor und die allgemein hohe Qualit\u00e4t der Konkurrenz verhindert eine h\u00f6here Platzierung. Aber Araujo hat hiermit mehr als gen\u00fcgend bewie\u00dfen, dass er keine Eintagsfliege gewesen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_72286\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/HAm82m-O_o0?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/44164\"><i><b>VGMDB-Eintrag<\/b><\/i><\/a> <i><b>(CD) <\/b><\/i><br \/>\n<a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/44392\"><i><b>VGMDB-Eintrag<\/b><\/i><\/a> <i><b>(Extended Version)<\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Castlevania-Lords-Shadow-2-Ost\/dp\/B00I4WG7Q2\/ref=sr_1_1?s=music&amp;ie=UTF8&amp;qid=1425614320&amp;sr=1-1&amp;keywords=lords+of+shadow+2\">Amazon-Album<\/a> (CD)<\/b><\/i><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sumthing.com\/p\/castlevania-lords-of-shadow-2-1\/\"><i><b>Sumthing-Else-Album<\/b><\/i><\/a> <i><b>(Extended Version (MP3))<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#07<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">The Vanishing of Ethan Carter<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Mikolai Stroinski<\/b><\/i><\/p>\n<p>Wer zum Geier ist Mikolai Stroinski? Und wie hat es dieser Noname genschafft, einen der saubersten und treffendsten Ambientscores 2014 zu stemmen? Wobei &#8222;Ambient&#8220; eigentlich das falsche Wort ist: Phasenweise erinnert <b>The Vanishing of Ethan Carter<\/b> an einen klassischen Filmsoundtrack, der von gespenstisch wirkenden Instrumenten und sanften Chor\u00e4len untermalt wird \u2013 und sich dabei am Ende wie eine Mischung aus Alexandre Desplat sowie Akira Yamaoka anf\u00fchlt.<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist vielleicht nicht besonders pr\u00e4gend, aber nichtsdestotrotz verfolgend. Ihr ertappt euch immer wieder, zwischen all der wundervollen Kulisse und der mysteri\u00f6sen Geschichte einfach nur den malerischen Kl\u00e4ngen im Hintergrund zu folgen. Lasst einfach mal das von mir verlinkte &#8222;Valley of the Blinding Mist&#8220; laufen, schlie\u00dft eure Augen und fangt an zu tr\u00e4umen.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_52416\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ZPjhDNhIlAk?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/48204\"><i><b>VGMDB-Eintrag<\/b><\/i><\/a><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Vanishing-Ethan-Carter-Original-Soundtrack\/dp\/B00STRQ87K\">Amazon-Album<\/a> (MP3)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#06<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Transistor<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Darren Korb &amp; Ashley Barrett<\/b><\/i><\/p>\n<p>Manchmal braucht es etwas l\u00e4nger, bis es z\u00fcndet. <b>Transistor<\/b> ist einer der beliebtesten und vielleicht sogar der meist ausgezeichnetste Soundtrack 2014 \u2013 aber meine &#8222;Ohren&#8220; wollten das einfach nicht wahr haben. Abseits des packenden Anfangsthemas <b>Old Friends<\/b>, das euch sofort mit dem eindringlichen Klang seiner Lead-Gitarre gefangen nimmt, konnte ich mich allen Ernstes mit keinem weiteren St\u00fcck anfreuden \u2013 egal ob instrumental oder nicht. Und dann, auf einmal, nach dem x-ten Anh\u00f6ren von &#8222;Paper Boats&#8220;, da machte es&#8230; *klick*.<\/p>\n<p>Der vielleicht etwas verhalten aussehende sechste Platz zeigt: Die universelle Liebe ist es immer noch nicht \u2013 aber inzwischen *verstehe* ich es. Gerade in dem Song &#8222;Paper Boats&#8220; (dem definitiv besten des Jahres 2014) steckt derart viel Kraft und Seele, weshalb man die Liebe hinter der Produktion einfach f\u00fchlen *muss*. Teilweise klingt mir der Score immer noch mal zu konfus, mal zu schwerm\u00fctig. Aber nach <b>Bastion<\/b> zeigt Darren Korb in jedem Fall, dass er ein \u00e4u\u00dferst geschicktes H\u00e4ndchen f\u00fcr die Ausarbeitung seiner Synthi-Instrumente besitzt und es ihn nach andersartigen Kl\u00e4ngen regelrecht d\u00fcrstet. Und das wir die Stimme von S\u00e4ngerin Ashley Barrett bestimmt nicht zum letzten Mal geh\u00f6rt haben&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_56218\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/vFrjMq4aL-g?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/45769\">VGMDB-Eintrag<\/a> (Original Soundtrack)<\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/47184\">VGMDB-Eintrag<\/a> (Extended Soundtrack)<\/b><\/i><br \/>\n<a href=\"http:\/\/supergiantgames.bandcamp.com\/album\/transistor-original-soundtrack\"><i><b>Bandcamp-Album<\/b><\/i><\/a> <i><b>(Original Soundtrack (MP3))<\/b><\/i><br \/>\n<a href=\"http:\/\/supergiantgames.bandcamp.com\/album\/transistor-original-soundtrack-extended\"><i><b>Bandcamp-Album<\/b><\/i><\/a> <i><b>(Extended Soundtrack (MP3))<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#05<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Alien: Isolation<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Joe Henson, Alexis Smith &amp; Christian Henson<\/b><\/i><\/p>\n<p>Es ist wirklich schwer, mich mit typischen Horror-Soundtracks zu begeistern. Selbst beim gro\u00dfen Akira Yamaoka fehlt mir in aller Regelm\u00e4\u00dfigkeit das Gesp\u00fcr daf\u00fcr, ob ich nun Musik oder Toneffekte h\u00f6re \u2013 was mehr f\u00fcr letzteres als f\u00fcr ersteres spricht. Ich ging deshalb instinktiv davon aus, dass bei <b>Alien: Isolation<\/b> das gleiche passiert. In der Tat ist die Soundkulisse des Spieles ein Brett f\u00fcr sich \u2013 weshalb es umso erstaunlicher ist, dass ich bereits in den ersten Stunden Musik und Melodien wahr genommen habe.<\/p>\n<p>Diese sind ganz zaghaft unter einem gro\u00dfen Mantel voller Ambientt\u00f6ne versteckt &#8211; was ihre Wirkung eher steigert anstatt schm\u00e4lert. Sie bohren sich leise in euer Unterbewusstsein und bleiben dort haften. Ganz davon abgesehen haben Joe Henson und Alexis Smith neben ihrem eigenen Score noch das Erbe von Jerry Goldsmith hinzugef\u00fcgt, wohlgemerkt auf eine bemerkenswerte Weise. Ihnen standen n\u00e4mlich mehrere Stunden unver\u00f6ffentlichtes Material zur Verf\u00fcgung, die Goldsmith zu Lebzeiten f\u00fcr den ersten <b>Alien<\/b>-Film komponierte und letztlich \u00fcber Bord gefallen sind. Hensons Bruder Christian hat das Material genommen, gesichtet, sortiert und die besten Elemente herausgepickt. Sie wurden anschlie\u00dfend zusammen mit neuen St\u00fccken zu etwas Gro\u00dfem angefertigt, weshalb der Score wunderbar das Feeling des Filmes aus dem Jahre 1979 einf\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Leider gibt es bis heute keine offizielle Soundtrack-Ver\u00f6ffentlichung \u2013 aber ein schwer beeindruckter Fan hat die besten Elemente zu einer fast anderthalb st\u00fcndigen Suite zusammengesetzt, die einen hervorragenden Gesamteindruck vermittelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_42658\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/c_-sgCQ1_9g?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#04<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Velocity 2X<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Joris de Man &amp; James Marsden<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ja, in der Tat: Es gibt den einen oder anderen etablierten Komponisten, der mich trotz seines satten Portfolio nie vom Hocker gehauen hat. Aber ab und an darf ich am Ende des Jahres den Rotstift ansetzen und einen Namen aus dieser unw\u00fcrdigen Liste streichen. Und diesmal hat es Joris de Man geschafft.<\/p>\n<p>Bislang kannte ich den Holl\u00e4nder prim\u00e4r durch seine <b>Killzone<\/b>-K\u00fcnste, die mir au\u00dfer einigen, wenigen starken Hauptthemen nichts wirklich au\u00dfergew\u00f6hnliches offenbarten. <b>Velocity 2X<\/b> ist v\u00f6llig anders und das in jedweder Hinsicht. Anstatt orchestraler Action h\u00f6rt ihr hier peppige Synthimucke, die wie frisch aus den 1990er Jahren eingeliefert und an die heutige Zeit angepasst wurde.<\/p>\n<p>Die ersten beiden Drittel des Scores stecken voller lebendiger Melodien, in denen de Man zusammen mit seinem Co-Komponisten sowie dem leitenden Spieldesigner James Marsden eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Tiefe und Komplexit\u00e4t erreicht. Leider f\u00e4llt das letzte Drittel etwas ab, weil dort der Soundtrack phasenweise zu dumpfem Trance verkommt. Aber zum Gl\u00fcck haben sich bis dahin bereits s\u00e4mtliche Highlights in euer Hirn gebrannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_37625\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qnnhnDys77c?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/46662\">VGMDB-Eintrag<\/a><\/b><\/i><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Velocity-Original-Soundtrack-Joris-Man\/dp\/B00LA9QUI6\/ref=sr_1_1?s=dmusic&amp;ie=UTF8&amp;qid=1425609869&amp;sr=1-1&amp;keywords=velocity\">Bandcamp-Album<\/a> (MP3)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#03<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Donkey Kong Country Tropical Freeze<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by David Wise<\/b><\/i><\/p>\n<p>Jeder der mich kennt, der wei\u00df, dass ich bez\u00fcglich Nintendo-Soundtracks auffallend kritisch bin. Zu oft erschleicht sich mir das Gef\u00fchl, die Musik werde nur aufgrund der Beliebtheit der jeweiligen Spiele derart frenetisch gefeiert. Das gilt bedingt auch f\u00fcr die <b>Donkey Kong Country<\/b>-Trilogie, gleichwohl ich dort zumindest verzeinzelte Highlights wie &#8222;Aquatic Ambiance&#8220; oder &#8222;Mining Melancholy&#8220; nicht verleugnen kann.<\/p>\n<p>Nun kehrt der ehemalige Maestro David Wise zur\u00fcck und komponierte (unter leichter Zuhilfenahme) einen gr\u00f6\u00dftenteils neuen Score f\u00fcr <b>Tropical Freeze <\/b>\u2013 den ich fast \u00fcbersehen h\u00e4tte, weil ich das neueste <b>Donkey Kong Country <\/b>zun\u00e4chst als eher &#8222;unwichtiges&#8220; Spinoff zu den Akten legen wollte. Es ist jedenfalls ein Jammer, das es bislang noch keinen offiziellen OST gibt \u2013 allein die St\u00fccke in &#8222;Cliffside Slide&#8220; oder &#8222;Jammin&#8216; Jams&#8220; h\u00e4tten es hochgradig verdient.<\/p>\n<p>Genau wie in den besagten Highlights der Vorg\u00e4nger ist Wise ein Meister darin, lustig mit wehm\u00fctig zu verkn\u00fcpfen. Doch diesmal hat er anscheinend \u00fcber mehrere Jahre hinweg flei\u00dfig Material gesammelt und dieses nun alles auf einmal in ein Packet geschn\u00fcrrt. Anders kann ich mir den immensen Aussto\u00df ein Ohrwurmlastigen und hochwertig produzierten Melodien kaum erkl\u00e4ren. Hie und da h\u00f6re ich noch ein paar Parallelen zu Michael Giacchianos legend\u00e4rem <b>Mickey Mania<\/b> heraus, aber davon abgesehen ist die Musik von <b>Tropical Freeze<\/b> erstaunlich eigenst\u00e4ndig und trotz sichtlicher Anleihen zur Vergangenheit einer der modernsten Vertreter des Jahrgangs 2014.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_15247\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_V9ZBEo4wKg?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#02<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Gods Will Be Watching<\/span><\/h2>\n<p><i><b>by Pablo Ruiz (fingerspit)<\/b><\/i><\/p>\n<p>Vermutlich wird sp\u00e4testens jetzt niemand mehr diese Liste ernst nehmen \u2013 aber gew\u00f6hnt euch dran, denn ich werde <b>Gods Will Be Watching<\/b> bis zum letzten Blutstropfen verteidigen. Und w\u00e4hrend ich durchaus nachvollziehen kann, warum das Spiel so derart unbeliebt ist, so lasse ich keine Kritik bez\u00fcglich Pablo Ruiz meisterhaftem Soundtrack gelten.<\/p>\n<p>H\u00f6rt euch allein das titelgebende &#8222;Gods Will Be Watching&#8220; an: Das ist pure Genialit\u00e4t, mit welch simplen Mitteln und T\u00f6nen Ruiz eine immer wiederkehrende Steigerung erzeugt, als ob er ein Hans Zimmer ohne Budget sei. Es passt perfekt zur eigentlichen Spielsituation, in der ihr Fingern\u00e4gel zerkauend eine lebenswichtige Entscheidung nach der anderen f\u00e4llen m\u00fcsst. Ein Fehler und der halbst\u00fcndige wie m\u00fchsam erarbeitete Spielstand ist futsch. Allein dieses langsam einsetzende Schlagzeug mit den harten, abgehakten Streichern zieht die Anspannung immer h\u00f6her und immer l\u00e4nger und rettet gleichzeitig die Motivation, nicht aufzugeben sondern es immer weiter zu probieren.<\/p>\n<p>Andere Tracks, wie das \u00e4hnlich brillante &#8222;Legend&#8220; mit seinem perfekt getimten Gitarrensolo, sorgen ebenfalls f\u00fcr einen immensen Auftrieb und einen satten Atmosph\u00e4reschub. Das Pablo Ruiz auch anders kann, bewei\u00dft das sagenhaft traurige &#8222;Farewell&#8220;, das den Ton des schwerm\u00fctigen Finales perfekt wiederspiegelt.<\/p>\n<p><b>Gods Will Be Watching <\/b>ist jedenfalls einer von zwei Soundtracks, die ich ernsthaft als SOTY 2014 in Erw\u00e4gung gezogen hatte. Aber gegen den Gewinner hatte diesmal niemand keine Chance&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_58283\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ck0Og8QnWbM?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/46774\"><i><b>Album-Eintrag auf VGMDB<\/b><\/i><\/a><br \/>\n<i><b><a href=\"http:\/\/fingerspit.bandcamp.com\/album\/gods-will-be-watching-original-soundtrack\">Bandcamp-Album<\/a> (MP3)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #809fff;\">#1<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #80bfff;\">Child of Light<\/span><\/h2>\n<p><i style=\"line-height: 1.5;\"><b>by B\u00e9atrice Martin (C\u0153ur de pirate)<\/b><\/i><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Seit ein paar Jahren steht die Spielemusik vor einer Entzweiung: Die einen wollen moderne, m\u00f6glichst orchestrale Musik, ganz wie in Film und Fernsehen. Die anderen beharrern auf ihre altgedienten, quirligen Synthi-T\u00f6ne, die immer \u00f6fters die Retroschiene fahren. Beide Richtungen haben ihre Vor- und Nachteile: Ersteres klingt professioneller, aber oft austauschbar und\/oder schwer zug\u00e4nglich. Letzteres lebt von leicht verst\u00e4ndlichen Melodien, jedoch braucht es das Geh\u00f6r eines Chiptune-gest\u00e4hlten Veteranen.<\/span><\/p>\n<p><b style=\"line-height: 1.5;\">Child of Light<\/b><span style=\"line-height: 1.5;\"> vereint diese beiden Welten, so als ob sie schon seit Ewigkeiten zusammengeh\u00f6rten. Die Musik ist auf der einen Seite komplett orchestral und w\u00fcrde jedem Film alle Ehre machen und lebt auf der anderen Seite von seinen verboten clever komponierten Melodien, die sofort an die glorreiche JRPG-Zeit der 1990er Jahre erinnern, als Uematsu, Mitsuda und Sakimoto die Herren der Videospielmusik waren. Mixt dazu eine satte Portion Melancholie, die ihr der kanadischen Herkunft der Komponisten B\u00e9atrice Martin zu verdanken habt, und ihr habt einen Score f\u00fcr die Geschichtsb\u00fccher.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Die einzige Schw\u00e4che, die auf den ersten Blick zu sehen ist, ist der relativ schwache Umfang. Der gesamte Soundtrack f\u00fcllt nicht mal eine CD, auf der das Hauptthema in verschiedenen Variationen zu h\u00f6ren ist. Diese sind jedoch jede f\u00fcr sich ungeheuer reizvoll und kosten s\u00e4mtliche Nuancen der Streicher, Fl\u00f6ten- und Klavierspieler aus. Zudem hilft das Spiel gewaltig, das Interesse aufrecht zu halten und die Faszination gar zu steigern. So k\u00f6nnt ihr ab einem bestimmten Zeitpunkt fliegen, was der Traumhaftigkeit der Musik gewaltig entgegen kommt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Doch das absolute Highlight und die beste Komposition in einem Videospiel 2014 ist von einer ganz anderen Tonart: &#8222;Dark Creatures&#8220; markiert eines der besten und packendsten Kampfthemen aller Zeiten. \u00c4hnlich wie Motoi Sakurabas legend\u00e4res &#8222;Leap the precipice&#8220; aus <\/span><b style=\"line-height: 1.5;\">Eternal Sonata<\/b><span style=\"line-height: 1.5;\"> wird das zweimin\u00fctige St\u00fcck niemals langweilig und gewinnt ganz im Gegenteil mit jedem Mal an Gr\u00f6\u00dfe und an Brisanz. Ihr freut euch regelrecht von Kampf zu Kampf, immer wieder diese Melodie h\u00f6ren zu d\u00fcrfen \u2013 was eine besondere Seltenheit in diesem Genre ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Sp\u00e4testens wenn die Bl\u00e4ser ab Minute 1:19 zum h\u00f6chsten aller Gef\u00fchle anschlagen, sollte jeder nachvollziehen k\u00f6nnen, warum <\/span><b style=\"line-height: 1.5;\">Child of Light<\/b><span style=\"line-height: 1.5;\"> meine Wahl f\u00fcr den Besten Videospielsoundtrack 2014 ist.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_13859\"  width=\"576\" height=\"324\"  data-origwidth=\"576\" data-origheight=\"324\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/k5X0v7h5kWQ?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><br \/>\n<a style=\"line-height: 1.5;\" href=\"http:\/\/vgmdb.net\/album\/45253\"><i><b>VGMDB-Eintrag<\/b><\/i><\/a><br \/>\n<i style=\"line-height: 1.5;\"><b><a href=\"http:\/\/musique.coeurdepirate.com\/album\/child-of-light\">Bandcamp-Album<\/a> (CD &amp; MP3)<\/b><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2014 ist l\u00e4ngst rum, doch trotzdem braucht es etwas Zeit, um es auch richtig &#8222;sacken&#8220; zu lassen. Und passend zur GDC, die gestern ihre GOTY-Riege pr\u00e4sentierte, starte ich nun auch hier auf Awardian eine kleine Serie von Artikeln, die meine pers\u00f6nlichen Highlights w\u00fcrdigen soll.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,13,1,8,27,28],"tags":[],"class_list":["post-1074","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-game","category-score","category-allgemein","category-game-awards","category-goty","category-soty"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1074","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1074"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1074\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5956,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1074\/revisions\/5956"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1074"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1074"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theawardian.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1074"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}